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Kirche

02.11.2017

Er will auf den Weg der Heiligkeit führen

Die katholische Pfarreiengemeinschaft Huisheim-Gosheim-Mündling feierte die Einführung ihres neuen Pfarrers Jan Lazar (Zweiter von rechts).
Bild: Straßer

Jan Lazar, neuer Seelsorger der Pfarreiengemeinschaft Huisheim-Gosheim-Mündling, äußert gleich einen Wunsch

Die katholische Pfarreiengemeinschaft Huisheim-Gosheim-Mündling hat im Rahmen eines Gottesdienstes die Einführung ihres neuen Pfarrers Jan Lazar gefeiert. Der 37-Jährige, der 2008 für die Diözese Eichstätt zum Priester geweiht wurde, verbrachte seine Kaplansjahre in Schwabach und Monheim. Danach wurde ihm für ein Jahr die Administration der Pfarrei „Menschwerdung Christi“ in Nürnberg übertragen. Von September 2015 bis August 2017 arbeitete er zu gleichen Teilen als Pfarrkurat in der umstrukturierten Seelsorgeeinheit Nürnberg-Langwasser und für sein Lizenziatsstudium. Zuletzt war Lazar für die Pfarrei Zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Nürnberg tätig.

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Zahlreiche Gläubige aus den drei Pfarreien, die Bürgermeister Harald Müller (Huisheim), Wolfgang Kilian (Harburg), Martin Drexler (Wemding) und Günther Pfefferer (Monheim) sowie Vertreter des Klerus, darunter Wemdings Stadtpfarrer Wolfgang Gebert und Pfarrvikar Rainer Herteis (ebenfalls Wemding), kirchliche Gremien und Bekannte des neuen Pfarrers aus Monheim und Nürnberg versammelten sich in der Kirche, um der Einführungsfeier beizuwohnen. Unter den Klängen der Musikkapelle Huisheim-Gosheim zog der neue Seelsorger – im Gefolge der Konzelebranten, Dekan Konrad Bayerle, Seelsorgeeinheitsleiter Wolfgang Woppmann und Pfarrer Stefan Kurz – in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Lazar betonte, dass die feierliche Zusammenkunft ausschließlich darauf beruhe, Jesus Christus in den Mittelpunkt zu rücken. Diese Weisung verdeutlichte er in seiner Antrittspredigt. „Wo Glaube, Hoffnung und Liebe vorherrschen“, so Lazar, „könne Gott der Herr unseres Lebens sein.“

Nach der Ansprache las Dekan Bayerle in Vertretung von Bischof Gregor Maria Hanke die Ernennungsurkunde vor. Darin wird Lazar offiziell ab 1. September zum Pfarradministrator von Huisheim-Gosheim und Mündling eingesetzt. Weiterhin sprach Bayerle die signifikanten Aufgaben eines Priesters an. Dazu gehöre unter anderen, die Verkündigung der frohen Botschaft, die Festigung des christlichen Glaubens, Spendung der Sakramente sowie die Mitarbeit in den kirchlichen Vereinigungen. An diese appellierte er, den neuen Pfarrer zu unterstützen, um dessen Start zu erleichtern.

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Es folgte die Erneuerung des Versprechens, das bei der Priesterweihe abgelegt wurde. Dieser feierliche Akt schloss mit dem Glaubensbekenntnis des Geistlichen.

Im Namen der drei Pfarreien hieß Marianne Färber, Pfarrgemeinderats-Vorsitzende aus Huisheim, den neuen Seelsorger willkommen. Sie überreichte eine Marienkerze, damit die Muttergottes ihm als Schutzpatronin zur Seite stehe.

Für die beiden politischen Gemeinden Huisheim und Harburg sprach Bürgermeister Müller die Grußworte. Er freue sich auf die Fortführung der guten Zusammenarbeit zwischen kommunaler und kirchlicher Ebene und wünsche dem neuen Ortspfarrer ein segensreiches Wirken.

Gegen Ende des festlichen Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Lazar bei allen Gläubigen, Mitwirkenden, seinen geistlichen Mitbrüdern und Konzelebranten. Für die musikalische Begleitung sprach er der Musikkapelle Huisheim-Gosheim unter Leitung von Anita Ferber und der Organistin Maria Dörle seinen Dank aus. Mit dem Wunsch „immer eine so volle Kirche wie bei der Einführung vorzufinden“, wandte er sich an die versammelte Festgemeinde und wies auf seine Eingangsworte hin: „Nicht der Priester oder sonst irgendjemand ist wichtig, allein, Jesus Christus“. Der neue Seelsorger sehe es als seine Aufgabe an, die Menschen „auf den Weg der Heiligkeit“ zu führen. Dass dieser Pfad nicht nur Priestern und Ordensleuten vorbehalten sei, dem pflichtete Seelsorgeeinheitsleiter Woppmann bei.

Als Ratschlag animierte er zu gegenseitiger Lernbereitschaft, um das Zusammenwachsen in den pastoralen Räumen zu fördern. Pfarrer Woppmann schenkte dem neuen Mitglied im Seelsorgeverband Jura-Nordschwaben ein Bild der Muttergottes, das sie als „Knotenlöserin“ zeigt. (dz)

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