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Daiting-Reichertswies

07.03.2021

Eva Lettenbauer ist virtuell auf dem Nockherberg dabei

Eva Letternbauer (unten) aus Reichertswies war beim digitalen Nockherberg zugeschaltet.

Plus Grünen-Landesvorsitzende Eva Lettenbauer aus Reichertswies ist bei der digitalen Fastenpredigt am Nockherberg zugeschaltet. Wie sie es erlebt hat.

Voriges Jahr musste der Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg wegen Corona kurzfristig abgesagt werden. Nun fand das Derblecken unter besonderen Umständen wieder statt – ohne Publikum, aber mit virtuell zugeschalteten Politikern. Mit dabei, und oft eingeblendet, war eine Politikerin aus dem Landkreis: Eva Lettenbauer. „Jetzt hoffe ich, 2022 dann live im Saal dabei zu sein“, meinte die Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

Lettenbauer war aus ihrer Küche von zu Hause in Reichertswies zugeschaltet. Mit ihr wurden auch viele andere der Spitzenpolitiker im Verlauf der Live-Sendung im Bayerischen Fernsehen beim ersten „Distanz-Nockherberg“ immer wieder auf mal kleinen, mal großen Bildschirmen eingeblendet.

Markus Söder auf einem Dauer-Großbildschirm

Der einzige, der während der Fastenpredigt von Kabarettist Maximilian Schafroth auf einem Dauer-Großbildschirm auf der Bühne steht, ist Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, zugeschaltet aus der Zirbelstube in der Staatskanzlei. Eva Lettenbauer sah der Fernsehzuschauer immer wieder, wie sie die Delikatessen auf dem Brotzeit-Brettl genoss, das ihr vom BR zugeschickt worden war.

„Vor allem der Käse mit den Brezeln hat mir gut geschmeckt“, verrät Lettenbauer. Sie selbst habe die eigentliche Fernsehsendung nicht sehen können. Mit im Überraschungs-Paket der Veranstalter: zwei Flaschen Starkbier und ein Paulaner-Krug. Das Geräucherte habe sie verschmäht, gibt die Politikerin zu. Sie war immer im gemeinsamen Tableau zu sehen – unter anderen mit Claudia Roth und Alexander Dobrindt.

Lettenbauer gefällt die Fastenpredigt von Maxi Schafroth

Auch wenn wegen der Pandemie erstmals kein Publikum im Saal auf dem Nockherberg zugelassen war, kam das Format bei den Zuschauern offenbar an. Maxi Schafroth knöpfte sich vor allem die Landespolitik vor. „Mir hat es gut gefallen“, urteilte Lettenbauer und verriet, warum sie mehrmals ins Bild kam, als sie die Brotzeit sichtlich genoss: „Ich war zuvor auf einigen Sitzungen unterwegs und so richtig hungrig.“

Maxi Schafroth beschloss seine Fastenpredigt an diesem unterhaltsamen Abend mit dem frommen Wunsch, dass schon bald wieder Kulturveranstaltungen und mehr menschliche Nähe möglich sein. Auf dass im nächsten Jahr das Krachen der Bierkrüge und das Lachen des Publikums nicht mehr virtuell eingespielt werden muss.

Das ist es, was auch die Grünen-Landesvorsitzende 2022 erleben möchte.

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