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19.11.2019

Fahrgäste sollen befragt werden

Verkehrsströme: Studie soll Erkenntnisse bringen

Wer im Gebiet des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbundes (AVV) unterwegs ist, der muss nur ein Ticket lösen, um von A nach B zu kommen – egal ob er zwischendurch in einen anderen Bus oder die Tram umsteigt. Nun gab es im vergangenen Jahr die Idee, Bahnhöfe aus dem Landkreis Donau-Ries in den AVV zu integrieren. Doch der Freistaat Bayern war davon nicht angetan, wie nun im Verkehrsausschuss des Kreistags öffentlich wurde.

Viel mehr, so sagte Jürgen Kunofsky (Landratsamt), sei das Land bestrebt, Landkreise, die bislang in keinen Verbund integriert sind, komplett einzubinden beziehungsweise neue Verbünde zu schaffen. Eine Idee, die wiederum Landrat Stefan Rößle offensichtlich nicht sonderlich gefällt. Die Nachbarn aus dem Kreis Aichach-Friedberg würden an den AVV Millionenbeträge bezahlen müssen, sagte er in der Sitzung. Und dennoch bekomme man als Mitglied nicht immer das Angebot, das man sich wünsche.

Nichtsdestotrotz will der Landkreis jetzt zusammen mit den Nachbarn aus Dillingen eine Grundlagenstudie in Auftrag geben. Dabei sollen der aktuelle ÖPNV-Bestand ermittelt, die Fahrgäste gezählt und befragt sowie die Verkehrsströme geprüft werden. Eine Idee, welche die Mitglieder des Ausschusses begrüßten, zumal die beiden Landkreise die Kosten für die Studie dank einer hohen Förderung nur zu einem kleinen Teil selber zahlen müssen.

Gerhard Martin (SPD) wies darauf hin, dass man auch den Individualverkehr untersuchen sollte – um so herauszufinden, wie viele Menschen es gibt, die theoretisch den ÖPNV nutzen könnten, um etwa zur Arbeit zu kommen. (tiba)

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