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Kommunalpolitik

24.06.2020

Gemeindetag: Schiegg will sich für die Kommunen ins Zeug legen

Der neue Kreisvorstand des Bayerischen Gemeindetages mit dem neuen Vorsitzenden Alois Schiegg (Fünfter von links) und Vizelandrätin Claudia Marb (Fünfte von rechts). Dritter von rechts der bisherige Vorsitzende Robert Ruttmann.
Bild: Bernd Schied

Plus Der neue Kreisvorsitzende des Bayerischen Gemeindetages ist gewählt. Was das Gremium überhaupt macht und wer mit im neuen Führungsteam ist.

Alois Schiegg ist neuer Vorsitzender des Kreisverbandes Donau-Ries des Bayerischen Gemeindetages. Der Marxheimer Bürgermeister wurde bei der konstituierenden Sitzung zu Beginn der neuen Wahlperiode in Wallerstein einstimmig zum Nachfolger von Robert Ruttmann gewählt, der bis zu den Kommunalwahlen Rathauschef in Holzheim war.

Zum Stellvertreter wählten die Bürgermeister aus dem gesamten Landkreis den Fremdinger Rathauschef Frank-Markus Merkt. Damit ist die regionale Ausgewogenheit innerhalb des Landkreises wiederum gewahrt. Die weiteren Vorstandspositionen wurden mit den Bürgermeistern Christoph Schmid ( Alerheim) als Schatzmeister und Martin Scharr ( Kaisheim) als Schriftführer besetzt. Beisitzer sind Günther Pfefferer ( Monheim), Joseph Mayer (Wallerstein), Karin Bergdolt ( Mönchsdeggingen) und Veit Meggle (Mertingen).

Ruttmann: Nie darauf geachtet, aus welcher Partei Kollege war

Der scheidende Vorsitzende betonte in seiner Abschiedsrede, er habe in seiner Amtszeit stets Wert darauf gelegt, den Kreisverband „parteineutral“ zu führen. „Ich habe nie darauf geachtet, welcher Partei ein Kollege angehört. Für mich war die Überparteilichkeit ein wichtiges Kriterium“, betonte Ruttmann, der 24 Jahre Rathauschef in Holzheim war und jetzt in den Ruhestand getreten ist. Alle Kommunen hätten sich stets mit dem Kreisverband identifiziert und trotz gelegentlich unterschiedlicher Auffassungen gut und auf Augenhöhe zusammengearbeitet.

Gemeindetag: Schiegg will sich für die Kommunen ins Zeug legen

Der frühere Bürgermeister von Oberndorf, Hubert Eberle, würdigte als dessen bisheriger Vize die Arbeit Ruttmanns und die überparteiliche Ausrichtung des Kreisverbandes in dessen Amtszeit.

Vizelandrätin Marb: Gute Zusammenarbeit

Vizelandrätin Claudia Marb attestierte dem Gemeindetag eine stets gute und offene Zusammenarbeit mit dem Landkreis Donau-Ries und Landrat Stefan Rößle. An die neu gewählten Bürgermeister appellierte Marb, bei anstehenden Entscheidungen Mut zu zeigen und die Möglichkeiten der Vernetzung innerhalb des Kreisverbandes zu nutzen. Den bisherigen Kreisvorsitzenden Ruttmann nannte sie einen „Mann mit Ecken und Kanten“, gleichzeitig aber auch einen Kämpfer für die Sache und die Anliegen seiner Bürger.

Alois Schiegg versprach seinen Kollegen, sich als neuer Vorsitzender für die Anliegen der Kommunen ins Zeug zu legen, egal zu welchem Thema. Aktuell gelte es, sich gegen die vom bayerischen Umweltministerium angekündigte Streichung von Fördermitteln bei Kanalsanierungen in den Kommunen zu wehren. Würden diese Pläne nicht zurückgenommen, so Schiegg, drohten kurzfristig manchen Gemeinden Lücken in ihren Haushalten zwischen 500000 Euro und einer Million Euro.

Der Verwaltungsdirektor in der Geschäftsstelle des Bayerischen Gemeindetages in München, Matthias Simon, bot den Donau-Rieser Rathauschefs die Kooperation des Verbandes und einen breiten Informationsfluss in allen kommunalen Fragen an.

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