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Harburg
03.09.2021

Beim Diakonieverein Harburg endet eine Ära

Wechsel im Vorstand des Diakonievereins Harburg und Umgebung: (vorne) Gertrud Beck, Reinhard Caesperlein; (hinten, von links) Reiner Stumpf, Joseph Mayer und Stefan Faltlhauser.
Foto: Mayer

Beim Diakonieverein Harburg hat Gertrud Beck nach 25 Jahren als Vorsitzende aufgehört. Wer ihr Nachfolger ist.

Im Diakonieverein Harburg und Umgebung ist eine Ära zu Ende gegangen. Ein Vierteljahrhundert führte Gertrud Beck die Geschicke des Vereins. Dieser baute in Becks Amtszeit ein Pflegeheim – das Ellen-Märker-Haus. Nun trat die Ebermergenerin bei den Neuwahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung nicht mehr an.

Neben der Vorsitzenden hörten Andreas Baumann als Vertreter der katholischen Kirchengemeinde und Schriftführer Bernd Hörmann auf.

Reinhard Caesperlein führt jetzt den Diakonieverein

Die Mitglieder wählten Pfarrer Reinhard Caesperlein aus Heroldingen zum neuen Vorsitzenden. Stefan Faltlhauser ist jetzt 2. Vorsitzender, Reiner Stumpf Schriftführer und Joseph Mayer bleibt Kassier. Neuer Ortsbeauftragter für Harburg wurde Daniel Grün.

Gleich im Anschluss an die Neuwahlen ehrte Bürgermeister Christoph Schmidt die scheidende Vorsitzende Gertrud Beck für ihr Lebenswerk für die Diakonie, den Menschen in der Region Versorgung, Betreuung und Behandlung zu verschaffen. Auch die Belegschaft des Ellen-Märker-Hauses und der Diakonie-Sozialstation in Harburg bedankte sich bei Gertrud Beck für die vielen Jahre Einsatz. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschten ihr und der ganzen Familie alles Gute.

Dank für Gertrud Becks Initiativen und Durchhaltevermögen

Immer wieder griffen Dankesworte die vielen Initiativen und das Durchhaltevermögen Gertrud Becks auf. Ohne dieses Engagement in den vergangenen 25 Jahren hätte der Diakonieverein Harburg und Umgebung viele schwierige Situationen nicht so erfolgreich gemeistert, so der Tenor. Für ihr vielfältiges soziales Engagement hat die Ebermergenerin bereits das Bundesverdienstkreuz bekommen.

Johannes Beck als Geschäftsführer der Diakonie Donau-Ries hob auch Gertrud Becks Einsatz in der Zusammenarbeit der Diakoniestationen hervor.

Ein Gemälde (Aquarell) des Ellen-Märker-Hauses soll die scheidende Vorsitzende an ihr Werk für die Diakonie und die Stadt Harburg erinnern. (dz)

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