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SPD

28.11.2019

Harburgs Stadtteile sind wie eine große Familie

Claudia Müller (SPD) möchte 2020 Bürgermeisterin der Stadt Harburg werden.
Bild: Karin Rosenwirth-Dollmann

Claudia Müller will 2020 Bürgermeisterin werden. Nun steht auch die Liste der Sozialdemokraten. Jürgen Deg fehlt

Der SPD-Ortsverein Harburg hat seine Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert. Die Versammlung fand im Gasthaus Zum goldenen Lamm statt.

Nach der Begrüßung durch die Ortsvereinsvorsitzende Lisa Krüger stellte die Bürgermeisterkandidatin Claudia Müller, die bereits im Sommer in einer gesonderten Versammlung nominiert worden war, das Wahlprogramm vor. Die SPD werde ihre Schwerpunkte unter anderem bei der Schaffung einer familienfreundlichen Stadt setzen. Die Sozialdemokraten fordern laut Müller hierfür mehr Personal in den verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Auch Jugendliche möchte die Kandidatin in die Entscheidungsprozesse verstärkt einbinden, zum Beispiel durch eine Jugendversammlung und regelmäßige Treffen der Jugendeinrichtungen in moderierten Gesprächsrunden. Die Bauingenieurin, die als Abteilungsleiterin bei einer großen Ingenieurgesellschaft arbeitet und nach eigenen Angaben somit über ein enormes Fachwissen in allen Bereichen des kommunalen Bauwesens verfügt, möchte auch den Schutz vor Starkregenereignissen und den damit einhergehenden Überflutungen verbessern. Mit solchen hätten einige Stadtteile in den vergangenen Jahren verstärkt zu kämpfen gehabt.

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Die Stadtteile verglich Müller mit einer „großen Familie“. Ihr sei es besonders wichtig, dass die Bedürfnisse jedes Stadtteils in seiner individuellen Situation berücksichtigt würden. Seit einigen Wochen führt die Kandidatin sogenannte Stadtteilspaziergänge durch. Diese seien sehr gut von den Bürgern angenommen worden, und man habe schon viele interessante Anregungen davon mitnehmen können.

Die Bürgermeisterkandidatin bedankte sich bei den Kandidaten. Die Liste umfasst 20 Personen. Diese hätten sehr aktiv an der Gestaltung des Wahlprogramms mitgewirkt und viele eigene Ideen und Anregungen mit eingebracht. Die Nominierung der Bewerber erfolgte dann unter der Leitung des SPD-Kreisvorsitzenden Christoph Schmid. Auf der Liste befinden sich sowohl SPD-Mitglieder als auch viele unabhängige Kandidaten. Nicht mehr aufstellen lassen hat sich Jürgen Deg. Der amtierende Zweite Bürgermeister holte bei zurückliegenden Wahlen die meisten Stimmen auf der SPD-Liste.

Landratskandidat Peter Moll griff in seiner Rede nochmals die Themen Hallenbad und Mietwohnungen seiner Vorrednerin auf. Hier sei der Kreis gefordert, endlich auch mit freiwilligen Leistungen den Kommunen zur Seite zu stehen. Außerdem forderte Moll eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. (pm)

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