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08.04.2019

In Donauwörth eröffnet ein Pop-Up-Store

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Christine Moll eröffnet am kommenden Freitag den ersten Pop-up-Store in der Donauwörther Innenstadt.

Plus Designerin Christine Moll eröffnet in Donauwörths Innenstadt einen Laden auf Zeit. Unterdessen schließt in der Reichsstraße ein weiterer Händler. Entscheidung zum Stadtladen soll bis Ostern fallen.  

In Donauwörths Innenstadt tut sich was. Es gibt endlich mal wieder gute Nachrichten zu vermelden: Am kommenden Freitag gibt es eine Neueröffnung. Modedesignerin Christine Moll bietet in Donauwörths erstem Pop-up-Store verschiedene Kleidungsstücke ihres eigenen Labels Cmoll-Fashion. Für vier Wochen taucht ihr Geschäft in der Spitalstraße 1 in Donauwörth auf und ist dann wieder verschwunden. Dieses Konzept des provisorischen Einzelhandelsgeschäftes, das ursprünglich für eine Zwischennutzung von Handelsflächen gedacht war und in vielen Städten etabliert ist, ist damit auch in der Großen Reichsstadt angekommen. Bekanntestes Beispiel für einen solchen Laden war ein Pop-up-Store in London in Form eines Schuhkartons.

Donauwörtherin gründete 2017 ihr eigenes Label

Für Christine Moll ist dieses Konzept keine Premiere. Doch für ihre Heimatstadt schon. Mittlerweile lebt Moll zwar in der Nähe von Frankfurt. Doch bei einem Familienbesuch hat sie von den schließenden Geschäften in der Reichsstraße erfahren. „Ich habe mir gedacht, ich muss was tun für meine Heimat“, sagt die Designerin, die bei Strenesse in Nördlingen gearbeitet hat, bevor sie 2017 ihre eigene Marke gegründet hat. Diese vertreibt sie übers Internet.

In der ehemaligen „Modetruhe“ fand sie die passende Größe für den Pop-up-Store, in dem sie ihre in Europa gefertigten Blusen, T-Shirts und Sweatshirts aus hochwertiger Qualität anbietet. Zudem gibt es Taschen, Kleider, Tücher und Cashmere-Oberteile befreundeter Marken.

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GIna Laura in der Reichsstraße in Donauwörth schließt.
Bild: Barbara Wild

Der nächste Händler schließt

Während der Laden auf Zeit bestimmt viele Neugierige in die Stadt lockt, wird in der Reichsstraße ein weiteres Geschäft schließen. Die Kette „Gina Laura“ macht Ende April zu. „Wir schließen zum 27. April“ heißt es auf einem Poster im Schaufenster des Verkäufers für Damenmode. Auch Esprit plakatiert nun öffentlich das Aus der Filiale in der Oberen Reichsstraße (wir berichteten).

Wo eröffnet der Stadtladen?

Unterdessen erwartet Christine Kickum von der CID bis Ostern definitiv eine Entscheidung in Bezug auf den Stadtladen. Nach wie vor ist offen, wo die Initiatoren das Konzept umsetzen wollen. Nachdem die Finanzierung seit Wochen steht, wartet die Geschäftsführerin der City-Initiative nur noch auf die Unterschrift des Mietvertrages für den anvisierten Standort.

In den kommenden Monaten wird laut Information aus dem Rathaus Donauwörth bei der City-Initative ein Flächenmanagement aufgebaut, einschließlich personeller Verstärkung. Ziel ist es, Vermieter und Mietinteressenten von Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien in den innerstädtischen Einkaufslagen im Erdgeschoss zusammenzubringen – auch als Frühwarnsystem, mit einem Gesamtüberblick über die Situation von Einzelhandel und insbesondere Reichsstraße. Kickum: „Wir haben derzeit einen aktuellen, vermietbaren Leerstand von 4,5 Prozent in der 1A-Lage. Flächenmanagement muss rechtzeitig greifen, und das tut die Stadt – bei einem Leerstand von 20 Prozent oder mehr braucht man damit nicht mehr anfangen.“

Eine weitere Idee hat Oberbürgermeister Armin Neudert in den vergangenen Wochen intern und bei der CID-Vorstandschaft ausloten lassen: Dort gibt es seit Längerem den Wunsch, samstags die Reichsstraße zur Fußgängerzone werden zu lassen. Wie berichtet, ist ein erweiterter Wochenmarkt mangels Händler gescheitert. Dennoch will Neudert ausloten, in wieweit autofreie Samstage eine Chance für die Attraktivität und Belebung der Reichsstraße sind, und dies versuchsweise in den Sommermonaten einführen. Dies möchte Oberbürgermeister Neudert mit dem Stadtrat gerne beraten.

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