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05.01.2021

In vielen Kunstwerken weiter lebendig

Die Stele mit Inschrift von Johannes Engelhardt steht im Wemdinger Stadtgraben beim Rosengarten.
Foto: Unflath

Vortrag über Johann Engelhardt wird nachgeholt

Im vergangenen Jahr hat sich der Tod des Wemdinger Künstlers Johannes Engelhardt (1927-1990) zum 30. mal gejährt. Das KunstMuseum Donau-Ries und die Stadt Wemding wollen den Bildhauer und Maler aus diesem Anlass mit einer langfristigen Gedenkausstellung ehren. Aufgrund der Corona-Maßnahmen musste die Eröffnung jedoch – geplant während der Rieser Kulturtage – bis auf Weiteres verschoben werden. Es wurde ein Vortrag mit Bildern seiner Werke in vielen Kirchen und mit Kunst am Bau innerhalb Deutschlands vorbereitet. Der Architekt Wolfgang Obel aus Donauwörth wird bei der Eröffnung (voraussichtlich im Frühjahr 2021) über das Leben und Werk des Künstlers sprechen.

Bekannte Werke von Johannes Engelhardt befinden sich unter anderem in der Kriegsgräberstätte Treuchtlingen, im Münchener Waldfriedhof und in der katholischen Kirche St. Matthias in München-Fürstenried. Johannes Engelhardt beteiligte sich mit Großskulpturen während der Rieser Kulturtage: 1976 im Schlosspark Wallerstein, 1978 im Schlosspark Oettingen sowie 1982 in der Frickhinger Anlage in Nördlingen.

Auch in Wemding befinden sich Kunstwerke wie das Sonnenrad in der Leonhart-Fuchs-Schule, der Fischkastenbrunnen und die Stele beim Hetzenring in der Nähe des Rosengartens mit der Inschrift „So ihr Weizen säet, werdet ihr nicht Roggen ernten. So ihr Roggen streut, kann euch nicht Reis erblühen. So ihr Hass säet, könnt ihr nicht Liebe ernten.“ (dz)

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