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Kaisheim

29.04.2019

Kaisheim: Neue Fördermittel für das „Strauß-Haus“?

Die Gemeinde Kaisheim macht beim Förderprogramm „Innen statt Außen“ mit.
Bild: Wolfgang Widemann

Die Gemeinde beteiligt sich an einem speziellen Förderprogramm des Freistaats. Dieses betrifft die Ortsentwicklung.

Die Gemeinde Kaisheim macht bei der Förderinitiative „Innen statt Außen“ des Freistaats Bayern mit. Das Ratsgremium votierte in seiner vergangenen Sitzung einstimmig für die Teilnahme. Mit dem Programm will die Staatsregierung erreichen, dass leer stehende Gebäude und Brachen in Ortskernen revitalisiert werden, zum Beispiel durch Modernisierung und Instandsetzung.

Ein „Selbstbindungsbeschluss“

Für die Marktgemeinde bedeutet dies konkret: Im Rahmen der Ortsentwicklung sollen laut Bürgermeister Martin Scharr vorrangig Flächen im Innenbereich herangezogen werden – sofern diese bauplanungsrechtlich und bauplanungstechnisch sowie hinsichtlich der Infrastruktur für die geplanten Nutzungen und Funktionen geeignet sind. Wie Scharr erklärt, handelt es sich hierbei um einen sogenannten „Selbstbindungsbeschluss“, der Voraussetzung für die Teilnahme an dem Förderprogramm ist.

Dieses ist auch bezüglich des Strauß-Hauses interessant. Dieses steht bekanntlich leer. Laut Scharr sieht „Innen statt Außen“ auch Gelder für Revitalisierungsprojekte vor. „Wir erhoffen uns dadurch einen höheren Fördersatz“, so der Rathauschef. Der Antrag hierfür soll nun gestellt werden, bis Ende Mai hofft man in Kaisheim auf eine Genehmigung.

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Des Weiteren entschied das Gremium, zur Stärkung des Zentrums ein Ortsentwicklungskonzept in Auftrag zu geben. Dabei sollen die Wohn- und Gewerbeflächen detailliert geprüft und untersucht werden.

Lesen Sie hierzu auch: Rathaus Kaisheim: Es bleibt bei der Erweiterung Strauß-Haus: Genehmigung liegt vor Rathaus-Pläne sorgen für Gegenstimmen Räte specken Rathaus-Pläne ab Räte begrüßen die neuen Pläne für das Rathaus

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