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30.07.2010

Kindern Natur nahebringen

Die "Grünen Wichtel" mit den Betreuerinnen Beate Bruckmoser (links), Hannelore Reh (Mitte) und Melanie Hörmann (rechts) vor dem neuen Gerätehäuschen.

Donauwörth Noch vor Beginn der großen Ferien konnte beim Schulgarten der Sebastian-Franck-Schule ein kleiner Geräteschuppen aufgestellt werden. Er war notwendig, damit die "Grünen Wichtel" ihr Handwerkszeug nicht mehr in der Schule abstellen müssen.

Zur Übergabe hatten die Blumen- und Gartenfreunde Parkstadt eine kleine Feier arrangiert. Der Verein mit seinen 344 Mitgliedern, so Vorsitzender Karl Heinz Bruckmoser, engagiert sich für den Erhalt und Umgang mit der Natur, ist auch ein soziales Bindeglied in der Parkstadt. Er steht offen für Leute mit und ohne Garten, gibt auch Fachinformationen und kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche. Die Grünen Wichtel sind also im Rahmen der Sozialen Parkstadt und auch als deren Bestandteil zur allgemeinen Integration entstanden.

Gelungene Kooperation

Der zentrale Mittelpunkt ist das Mehrgenerationenhaus samt der Sebastian-Franck-Schule. Den eigentlichen Arbeitspart, nämlich die Schulgartenanlage, haben die Gartenfreunde übernommen, mit tatkräftiger Unterstützung des Lehrerkollegiums. "Im Grunde genommen können wir hier alle von einer sehr gelungenen Kooperation in der Parkstadt sprechen. Diese hat uns auch veranlasst, mehr zu tun, als bisher" und weiter: "Die Gartenfreunde wollen auch die soziale Komponente in den Vordergrund stellen und die Natur den Kindern nahebringen. Diese sollen selbst miterleben, dass die Pommes nicht auf den Bäumen wachsen, sondern aus Kartoffeln gemacht werden". Vorsitzender Bruckmoser dankte in diesem Zusammenhang allen, die mitgeholfen haben, die Hütte zu erstellen. Finanziert wurde der Schuppen aus dem Fördertopf der sozialen Parkstadt, vom Mehrgenerationenhaus und von den Blumen- und Gartenfreunden Parkstadt. Letztere erbrachten dazu viel Eigenleistung.

Rektor Alfred Wider von der Sebastian-Franck-Schule betonte, dass sich die Schule über die Zusammenarbeit freue. Er hoffte, dass auch im neuen Schuljahr die Tätigkeit auf derselben Basis fortgesetzt werden kann. Den Grünen Wichteln dankte er für ihr eifriges Arbeiten im Garten. Sein Dank galt weiterhin den Sponsoren, den Betreuerinnen, voran Melanie Hörmann von der Schule. (bd)

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