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Donauwörth

04.05.2016

Kommt zwischen Augsburg und Donauwörth ein drittes Bahngleis?

Wolfgang Fackler (links) und Georg Winter (rechts) übergaben an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ihre Forderung.

Die Abgeordneten Fackler und Winter sprechen bei Verkehrsminister Dobrindt vor. Welche Argumente sie für einen Ausbau der Bahnstrecke Augsburg-Donauwörth vorbringen.

Die CSU-Stimmkreisabgeordneten im bayerischen Landtag Wolfgang Fackler (Donau-Ries) und Georg Winter (Dillingen) machen sich für den Bau eines dritten Gleises auf der Strecke zwischen Augsburg-Meitingen-Donauwörth stark. Ein Schreiben mit Begründung übergaben die Abgeordneten nun an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Der Minister war zu Besuch bei der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag, um sich mit den Abgeordneten über den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 auszutauschen. Die Frist für Anregungen und Verbesserungsvorschläge endete kürzlich. „Die Aufnahme der Maßnahme in den Plan als potenzieller Bedarf ist ein erster wichtiger Erfolg“, so die Abgeordneten.

Strecke ist bereits jetzt überlastet

Zurück geht dies auf eine Initiative von Winter und dem Verkehrspolitiker der CSU-Landtagsfraktion, Eberhard Rotter (Lindau/Weiler), in der zurückliegenden Wahlperiode. Sie hatten dafür gesorgt, dass der Freistaat das dritte Gleis beim Bundesverkehrsministerium anmeldet. Die Bahn hatte dies nicht getan.

Gute Argumente für das dritte Gleis hat Bürgermeister Michael Higl aus Meitingen vorgebracht. Darum wurde dessen Stellungnahme Dobrindt ebenfalls überreicht. Fackler, Winter und Higl führen unter anderem an, dass die Strecke mit dichtem Fern-, Güter- und Regionalverkehr bereits jetzt als überlastet eingestuft ist und mit einer weiteren Zunahme des Verkehrs zu rechnen sei. Zudem sei ein verbesserter Zugang zur Metropolregion München äußerst wichtig.

In einem Gespräch mit der IHK Schwaben unter Beteiligung des Vizepräsidenten Walter Berchtenbreiter, Franz Leinfelder (Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Donau-Ries, Peter Stöferle (Geschäftsfeldleiter Handel, Verkehr und Logistik) sowie Bettina Kräußlich (Regionalgeschäftsführerin Nordschwaben) wurde die Notwendigkeit des dritten Gleises ebenso deutlich. DZ

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