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Donauwörth

16.01.2019

Küchenbrand richtet großen Schaden an

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Bei einem Brand in Donauwörth ist hoher Schaden entstanden. Das Feuer brach in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Härpferpark aus.
Bild: Wolfgang  Widemann

In Donauwörth bricht am Mittwochnachmittag in einem Mehrfamilienhaus ein Brand aus. Offenbar führt ein Missgeschick beim Kochen zu dem Unglück.

Bei einem Brand in Donauwörth ist am Mittwochnachmittag hoher Sachschaden entstanden. Nach ersten Erkenntnissen brach das Feuer in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Das ganze Gebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Die genaue Ursache für das Feuer war zunächst unklar. Als die Freiwillige Feuerwehr Donauwörth eintraf, stand laut Einsatzleiter Stefan Steinherr die Küche der Erdgeschosswohnung „in Vollbrand“. Der Feuerwehr gelang es zwar, die Flammen rasch zu löschen, jedoch wurde durch Hitze und Ruß die Wohnung weitgehend zerstört.

Bei einem Brand in Donauwörth ist hoher Schaden entstanden. Das Feuer brach in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Härpferpark aus.
Bild: Wolfgang  Widemann

Der Qualm zog auch in die oberen Stockwerke. Glücklicherweise waren zum Zeitpunkt des Brands offenbar wenige Bewohner anwesend. „Das Treppenhaus war stark verraucht“, schildert Steinherr. Einen Mann aus dem ersten Stock holte die Feuerwehr per Leiter vom Balkon. Die Helfer durchsuchten zudem alle neun Wohnungen: „Wir wollten sicherstellen, dass niemand in den Räumen ist.“ In eine Wohnung im Dachgeschoss gelangten die Kräfte per Drehleiter: „Dort war ein Fenster gekippt.“ Vor Ort waren auch die Feuerwehren aus Riedlingen und Berg. Notarzt und Rotes Kreuz kümmerten sich vorsorglich um drei Personen: eine Frau und einen Jugendlichen – beide waren in den Räumen, in denen der Brand ausbrach –, sowie einen Mann aus einer benachbarten Wohnung. Die Frau zog sich leichte Brandverletzungen an den Händen zu.

Zur Ursache teilte die Polizei am Abend mit: Die 41-Jährige kochte gerade. Offensichtlich entzündete sich dabei heißes Fett. Dieses konnte nicht mehr abgelöscht werden. Trotz des Versuches, die Flammen mit einem Tuch und einer Decke zu ersticken, griff das Feuer relativ schnell um sich. Die Frau verließ mit ihrem Sohn, 16, die Wohnung und verständigte die Feuerwehr. Der Schaden lässt sich der Polizei zufolge aktuell nur schwer schätzen. Es sei durchaus möglich, dass er bei über 100.000 Euro liegt. Die Kripo Dillingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

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