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  3. Landkreis Donau-Ries: Ottinger Schützen müssen ihr Fest schon wieder absagen

Landkreis Donau-Ries
26.04.2020

Ottinger Schützen müssen ihr Fest schon wieder absagen

Der Schützenverein in Otting hat mit seinem Jubiläumsfest bislang kein Glück.
Foto: Helmut  Bissinger

Erst das Hochwasser, jetzt Corona: Doch der Verein wagt einen dritten Anlauf für sein Jubiläum. Andernorts sind die Ersatztermine für 2021 schon festgezurrt.

Aufgeben will er nicht, doch die Lust hat einen Tiefpunkt erreicht. Christian Haindl ist seit neun Jahren der Chef bei den Hubertus-Schützen in Otting. Sie wurden vor drei Jahren 100 Jahre alt. Ein großes Fest hatten sie dazu auf die Beine gestellt. Doch dann kam das Jahrhundert-Hochwasser, das Otting aus den Angeln hob. Das Schützenheim beschädigt, die Moral gebrochen – da blieb nichts anderes übrig, als das geplante Jubiläumsfest auf 2020 zu verschieben. Nun der erneute Niederschlag für die Schützengilde.

Wieder war alles vergebens. Diesmal stoppt Corona und das Verbot von allen Großveranstaltungen bis Ende August alle Planungen. „Wir wollen nicht aufgeben und einen dritten Anlauf wagen“, sagt Haindl. Niemand habe ahnen können, dass „so kurz vor dem Ziel das Aus kommt“.

Erst soll der finanzielle Schaden analysiert werden

Nun gilt es erst einmal, die geplanten Auftritte der Geschwister Well und des VoxxClubs abzusagen und zu sehen, wie man finanziell gut aus der Situation kommt. Erst dann will Christian Haindl das kommende Jahr in den Blick nehmen und für 2021 einen neuen Termin festlegen. „Das Fest wird aber nicht mehr so groß gefeiert werden, wie es in diesem Jahr geplant war“, erzählt Haindl. „Wir werden das Jubiläum in überschaubarem Rahmen nachholen.“

Manuel Gayr ist froh, „jetzt Planungssicherheit zu haben“. Das 125-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hochfeld hat der Vereinsvorsitzende abgesagt. Inzwischen nimmt schon „Plan B“ konkrete Formen an. Ein neuer Termin scheint gefunden. „Das meiste ist auch schon festgezurrt“, berichtet Gayr. Sogar das Management der Kabarettistin Martina Schwarzmann hat bereits zugesagt, sodass die Karten in jedem Fall ihre Gültigkeit behalten könnten. Gayr und seine Mitstreiter räumen ein, „emotional getroffen“ zu sein. Finanziell könnte man mit einem „blauen Auge“ davonkommen.

In Unterbuch hätte die Schnupfer-WM stattgefunden

Derzeit laufen wohl auch Gespräche mit dem Schnupferverband. Die Unterbucher Schnupfer wären im Rahmen des Feuerwehrfestes Ausrichter der Schnupfer-Weltmeisterschaft gewesen. Beim Verband habe man nun einen Antrag eingereicht, die WM ähnlich wie die Fußball-Europameisterschaft um ein Jahr zu verschieben. Eine Entscheidung sei aber wohl noch nicht gefallen.

Die Kabarettistin Martina Schwarzmann hätte auch bei der Feuerwehr in Sallach ein Gastspiel geben sollen. Dort wäre heuer ebenfalls das 125-jährige Bestehen angestanden. Alles war groß vorbereitet, doch dann kam das Aus des Ministerpräsidenten. Auch in Sallach gibt es für den Auftritt von Martina Schwarzmann 2021 einen Ersatztermin. „Da drum herum“ werde dann auch das Jubiläumsfest steigen, verrät Georg Paula.

In Sallach soll um den Vatertag 2021 gefeiert werden

Er liebäugelt mit einem Nachholtermin „um den Vatertag herum“. Die Luft sei ein wenig raus, meint Paula, den auch die Frage quält, ob man denn 2021 wieder mit Tausenden von Besuchern feiern könne. Finanziell werde der Verein wohl kaum Auswirkungen spüren. Unklar sei noch, ob der Festwirt zur Verfügung stehe. Der versucht derzeit, beim Spargelstechen seine Existenz zu sichern.

Ein anderer Festwirt, Werner Schmid (Wortelstetten), will gar nicht nachrechnen, wie hoch seine Umsatzeinbußen in diesem Jahr sind. Schmid hatte die Feuerwehr in Mertingen zu ihrem 150-jährigen Gründungsfest verpflichtet. Dort will man in jedem Fall gehörig nachfeiern, „aber wahrscheinlich erst in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres“. Stephan Kreuzer hofft, dass der Corona-Spuk dann vorbei ist. Die Organisation laufe schon wieder auf Hochtouren. „Vieles konnte verschoben werden“, sagt er. Auch die französischen Freunde aus Sainte Pazanne und aus Vogt bei Ravensburg hätten Verständnis für die Verschiebung geäußert. Die zehn Festdamen des Vereins haben indes persönliche Probleme: Sie müssen ihr Gewicht bis dahin halten, denn die Fest-Dirndl wurden bereits geliefert „und unsere Mädels wollen darin eine gute Figur abgeben“.

Bei Jennerwein Etting ist man eher weniger optimistisch

Günther Steidle vom Schützenverein Jennerwein im Rainer Stadtteil Etting ist pessimistisch: Für die 50-Jahr-Feier des Vereins im 190-Seelen-Dorf sei schon alles vorbereitet gewesen. Steidle würde das Fest gerne für Juli kommenden Jahres neu ansetzen, doch er hat Zweifel: „Wird man dann schon wieder groß feiern können?“, fragt er. Finanziell werde wohl kaum etwas hängen bleiben, aber jetzt hätten die Vereinsmitglieder schicke Anzüge und die Festdamen fesche Dirndl. Eine Entscheidung, wie man weiter vorgehen wolle, kündigt Steidle für die nächsten Wochen an.

„Alles abgeblasen“ heißt es für das Bezirksmusikfest in Huisheim

In Huisheim hätte Mitte Mai das Bezirksmusikfest stattfinden sollen und der örtliche Musikverein sein 25-jähriges Bestehen feiern wollen. „Alles abgeblasen“, heißt es nun auf der Internetseite. Man habe „Schweiß und Herzblut in dieses Fest investiert“. Es wäre ein wunderschönes Wochenende geworden, heißt es dort wehmütig. In dieser Einschätzung sind sich alle Veranstalter einig.

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