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  3. Landkreis Donau-Ries: Radfahrer: Wenn das Unrechtsbewusstsein fehlt

Landkreis Donau-Ries
21.06.2019

Radfahrer: Wenn das Unrechtsbewusstsein fehlt

Solch eindeutige Markierungen – wie hier am Ulmer Donauufer – gibt es noch nicht flächendeckend für den Radverkehr.
Foto: Alexander Kaya

Nach dem tödlichen Unfall in Rain stellt sich erneut die Frage: Ist das Radwegenetz in der Region sicher?

Radfahrer sind „schwache“ Verkehrsteilnehmer – sie sitzen relativ ungeschützt auf mehr oder weniger klapprigen Zweirädern und haben viel PS-starke Konkurrenz auf den Straßen. Aus diesem Grund weichen sie häufig auf Fußwege aus. Das kann allerdings auch tragische Folgen haben – etwa wenn es zu Unfällen mit den noch schwächeren Verkehrsteilnehmern kommt. Wie jüngst in Rain, als eine 87-Jährige nach einem Zusammenstoß mit einem Radfahrer starb. Die Polizei sieht durchaus Aufklärungs- und Nachbesserungsbedarf bei der Verkehrs-Infrastruktur.

Tödlicher Unfall in Rain

Zu dem Unfall mit tödlichem Ausgang war es am Freitagnachmittag auf einem Fußweg in der Rainer Bahnhofstraße gekommen. Wie die Polizeiinspektion Rain schildert, stieß im Bereich einer unübersichtlichen Kurve ein Radfahrer mit der Rentnerin zusammen, die mit ihrem Rollator unterwegs war.

Der 28-jährige Radler sah die Frau zu spät und konnte nicht mehr ausweichen. Trotz des Versuchs, das Fahrrad zum Stehen zu bringen , stieß er mit der Rentnerin zusammen. Die Frau stürzte durch die Wucht des Aufpralls und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, wo sie am vergangenen Sonntag an den Unfallfolgen starb.

Undeutliche Übergänge zwischen den Wegen

Magnus Kastenhofer bearbeitet das Thema „Verkehr“ bei der Polizeiinspektion Donauwörth. Er berichtet, dass es häufig zur Benutzung der Fußwege durch Radfahrer kommt: „Das Unrechtsbewusstsein ist meistens recht gering.“ Auch weil die Unterscheidung zwischen gemeinsamen Geh- und Radwegen sowie reinen Fußwegen oft nicht eindeutig sei für die Radler. Und weil des öfteren, in einem ohnehin löchrigen Radwegenetz in der Stadt und im Landkreis, die Radwege plötzlich enden und in Straßen oder eben Fußwege übergingen. Hier gebe es „viele Baustellen“ hinsichtlich der Verbesserung der Infrastruktur. Ferner fühlten sich die Radfahrer vor allem bei starkem Autoverkehr auf den Gehwegen „subjektiv sicherer“.

Gefahrenstellen in der Region

Im Bereich der Polizeiinspektion Donauwörth ist es in diesem Jahr bereits zu 24 Unfällen mit Radfahrern gekommen, wobei in der Mehrzahl die Radfahrer die Geschädigten waren. Es sei „relativ selten“ der Fall, so Kastenhofer, dass Fußgänger mit Radfahrern zusammenstießen. Zuletzt passierte das auf dem gemeinsamen Fuß- und Radweg zwischen Donauwörth und Zirgesheim. Ein Rennradfahrer wollte hier zwei Fußgänger überholen. Einer der Spaziergänger machte jedoch einen Schwenk – es kam zum Zusammenstoß. „Streng genommen handelt es sich dabei um einen Überholverstoß“, erläutert Kastenhofer: „Der Radfahrer muss sich bemerkbar machen.“ Im Februar geschah ein tragischer Unfall am sogenannten „Helikopterkreisverkehr vor der B16-Auffahrt in Riedlingen. Dort wollte eine 72-jährige Radfahrerin eine der Ausfahrtsstraßen des Kreisverkehrs überqueren – sie stieß mit einem Auto zusammen und verletzte sich schwer. Eine weitere Gefahrenstelle ist beispielsweise die Dillinger Straße in Donauwörth.

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Hier fahren die Radfahrer – oft Schüler oder Pendler des Airbus-Werkes – teils auf engen Wegen, die für sie wie auch Fußgänger freigegeben sind und die recht abrupt enden. Auch von Nordheim kommend in Richtung Donaubrücke gebe es beengte Gefahrenstellen – vor allem bei Grundstückseinfahrten und Straßenquerungen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.06.2019

Das Problem ist nicht in erster Linie das unrechtmäßige Benutzen von Gehwegen oder Radwegen in der falschen Richtung. Schließlich lässt der Gesetzgeber höchstselbst dieses an verschiedensten Stellen zu. Das Problem ist, dass sich die Verkehrsteilnehmer, die sich schon nicht an diese Vorgaben halten, auch noch § 1 der Straßenverkehrsordnung missachten, der universell und immer gilt:

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.


Würden sie nämlich oberste Vorsicht walten lassen, aufmerksam Gefahrenstellen (also Kurven um die man nicht herumsieht) berücksichtigen, Fußgänger und/oder rechtstreu Entgegenkommende Radfahrer nicht behindern, Autofahrer, die nicht mit einem rechnen, vorbei lassen, dann würde auch nichts passieren.

21.06.2019

soweit ich weiss, sind Mindestbreiten für Geh- und Radwege vorgeschrieben. Oft werden rechtswidrig gemeinsame Fuß- und Radwege ausgewiesen, da die Mindestbreiten nicht eingehalten werden können