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Politik

30.11.2018

MdL Wolfgang Fackler arbeitet Wahl auf

Hat bei den Direktmandaten das beste Ergebnis für die Schwaben-CSU geholt: Wolfgang Fackler aus Donauwörth. Er sagt: Ich habe geliefert.
Bild: Szilvia Iszo

CSU müsse zentrale Kraft der politischen Mitte bleiben. Um welche Themen es dem Abgeordneten geht.

Die Union müsse die zentrale Kraft der politischen Mitte bleiben und dürfe keinesfalls nach rechts rücken. Das hat der Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler bei einer Tagung des Bezirksverbands der CSU-Senioren-Union in Rain betont. Fackler blickte mit den Teilnehmern auf die Landtagswahlen zurück, diskutierte über den Koalitionsvertrag und wagte einen Ausblick, wie die CSU wieder zu alter Stärke kommen könne.

Senioren-Union-Bezirksvorsitzender Winfried Mayer begrüßte die Gäste, Kreisvorsitzender Theo Meyer hob das Wahlergebnis von Fackler hervor, welches das beste im Bezirk Schwaben war und erwähnte das überraschend gute Abschneiden von Franz Ost jun. auf der Landtagsliste. Meyer sah sich darin bestätigt, Ost im Oktober 2017 als Listenkandidat vorgeschlagen zu haben.

Migrationskrise nicht verarbeitet

Fackler sagte, die Landtagswahl habe gezeigt, dass die Migrationskrise 2015 bis heute mental in der Gesellschaft nicht verarbeitet worden sei und dieses Bundesthema damit die Landtagswahl geprägt habe, obwohl das System wieder geordnet funktioniere. Den einen sei die CSU in dieser Frage nicht hart genug gewesen, den anderen wiederum viel zu hart. Dieses Dilemma ließ sich dem Abgeordneten zufolge nicht auflösen, zumal Horst Seehofer in der Regel öffentlichkeitswirksame Niederlagen habe einstecken müssen: „Jede Schlagzeile, in der die Medien einen Sieg der Kanzlerin über Seehofer verkündeten, war somit Wasser auf die Mühlen von anderen Parteien.“

Fackler vertritt deshalb die Auffassung, dass die meisten Wähler gar nicht so sehr von den anderen Parteien überzeugt waren, als vielmehr von der Union enttäuscht. Die wirtschaftlichen und sozialen Erfolge im Land würden indessen sehr wohl von der Bevölkerung anerkannt.

Es gelte, wieder andere Themen auf die politische Agenda zu setzen. Aus Sicht der Senioren-Union ist dies beispielsweise das Thema der Pflege, aus Sicht von Fackler sind es zudem Mobilität und eine intakte Umwelt. Der neue Koalitionsvertrag zwischen CSU und Freien Wählern auf Landesebene enthalte dazu „viele positive Ansätze für ein menschliches und nachhaltiges Bayern“. (pm)

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