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Infrastruktur

14.12.2016

Nächster Schritt gegen Leerstand

Konzepte gegen den Leerstand sollen bei einem Projekt des Landkreises gefunden werden.
Bild: W. Widemann

Flächenmanagement geht weiter. 17 Kommunen und drei VGs sind dabei

Im Rahmen des Konversionsmanagements unterstützt der Landkreis Donau-Ries mit einem Projekt Kommunen bei ihrer Innenentwicklung, also bei dem Bestreben, Leerstände im Ort zu beseitigen. Nach dem Abschluss der Pilotphase im Mai 2016 wird nun eine zweite Projektphase gestartet. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben sich für ein erneutes Flächenmanagement ausgesprochen. „Die Beteiligung ist mit aktuell 17 Kommunen und drei Verwaltungsgemeinschaften aus dem gesamten Landkreis überaus positiv“, heißt es aus dem Landratsamt.

Das Projekt „Flächenmanagement 2.0“ im Landkreis befindet sich laut Pressemitteilung derzeit in der intensiven Planungsphase. Im Handlungsfeld „Siedlungsentwicklung“ wird das Projekt zum zweiten Mal durchgeführt. Dabei sollen die teilnehmenden Kommunen intensiv dabei unterstützt werden, innerörtlichen Baulücken und Leerstände zu beseitigen.

Die fachliche Begleitung für die zweite Projektphase übernimmt wieder das Planungsbüro Baader Konzept aus Gunzenhausen. Konversionsmanagerin Barbara Wunder freut sich darüber. Die Zusammenarbeit sei schon während der ersten Pilotphase produktiv und erfolgreich gewesen.

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Nach dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase und der durchweg positiven Resonanz der Kommunen wurde der Ruf nach einer zweiten Projektphase laut. Bei dieser sind mit dabei: Asbach-Bäumenheim, Auhausen, Buchdorf, Daiting, Deiningen, Fünfstetten, Holzheim, Kaisheim, Maihingen, Marktoffingen, Monheim, Munningen, Niederschönenfeld, Nördlingen, Reimlingen, Rögling und Wallerstein sowie den drei Verwaltungsgemeinschaften Rain, Oettingen und Ries.

Landrat Stefan Rößle sieht die Arbeit der Pilotphase damit bestätigt: „Das sich so viele Kommunen um die Entwicklung ihrer Ortskerne kümmern, ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft und trägt diesem zentralen Thema der ländlichen Entwicklung Rechnung.“

In einem ersten Treffen wird der Prozess Anfang 2017 offiziell gestartet. Am Anfang werden beispielsweise die sogenannten Innenentwicklungslotsen der Kommunen geschult. Es soll zudem besprochen werden, welcher Bedarf besteht. Fachleute sollen Impulse zur Innenentwicklung geben. Zusätzlich wird ein Seminar für alle Kommunen des Landkreises angeboten, um die innerörtlichen Leerstände und Brachflächen effektiv zu vermarkten und damit wieder zu reaktivieren.

Das Konversionsmanagement steht als Servicestelle für Kommunen sowie Bürger rund um das Thema Flächenmanagement und Innenentwicklung zur Verfügung. Sollte jemand Fragen haben, kann er sich an Konversionsmanagerin Barbara Wunder wenden. Telefon 0906/74 - 305 oder E-Mail barbara.wunder@donauries.bayern. (dz)

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