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08.07.2010

Neue Koordinatorin

Neue Koordinatorin

Donauwörth "Ich möchte etwas bewegen und erreichen." Sabine Schmidt freut sich ganz offensichtlich auf ihre neue Aufgabe: In Nachfolge von Corinna Dürdoth, die sich in Augsburg mit einer Praxisgemeinschaft selbstständig macht, wird sie neue Koordinatorin für die beiden Gemeindepsychiatrischen Verbünde (GPV) im Landkreis Dillingen und im Landkreis Donau-Ries beim Bezirk Schwaben.

Die 47-Jährige, die seit Langem mit ihrer Familie in Wertingen lebt, war zuletzt an der Psychiatrischen Abteilung des Bezirkskrankenhauses Günzburg an der Donau-Ries-Klinik im Kliniksozialdienst tätig. Erfahrung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen prägte auch ihren beruflichen Werdegang zuvor.

Freiberufliche Supervisorin

Nach ihrem Studium der Sozialarbeit in Mannheim war Sabine Schmidt unter anderem bei Sozialpsychiatrischen Diensten tätig, darüber hinaus ist sie Suchttherapeutin und arbeitet als Honorarkraft an der Suchtberatungs- und Behandlungsstelle in Donauwörth. Ein weiteres Standbein ist ihre Arbeit als freiberufliche Supervisorin. "Es freut mich natürlich, dass ich Letzteres mit der GPV-Koordination vereinbaren kann und dass mir für diese neue Tätigkeiten meine bisherigen Berufserfahrungen sehr zugutekommen."

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Die Gemeindepsychiatrischen Verbünde in Schwaben sind regionale Gremien, in denen sowohl die Kostenträger als auch die Leistungsanbieter - also beispielsweise Heimeinrichtungen, Träger von Tagesstätten, Beratungsstellen und Ambulant Betreutem Wohnen - zusammenarbeiten. "Darüber hinaus sind auch die für die medizinische Behandlung und Betreuung zuständigen Institutionen, beispielsweise die psychiatrischen Fachkliniken und die niedergelassenen Fachärzte, eingebunden", betont Maximilian Monzer, Leiter des Kompetenzzentrums Schwäbische Sozialpsychiatrie beim Bezirk Schwaben.

Die GPV-Arbeit zielt darauf ab, dass für psychisch kranke Menschen ein wohnortnahes Angebot geschaffen wird, mit dem auch möglichst wiederholte Klinikeinweisungen oder Heimaufenthalte verhindert werden können. "Gemeinsam müssen wir in den GPV's Strukturen entwickeln, die dem Bedarf und Möglichkeiten der psychisch kranken Menschen entsprechen", so Sabine Schmidt. Wichtig sei ihr in ihrer Arbeit, nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch die Angehörigen gleichberechtigt mit einzubeziehen. "Die Betroffenen wissen selbst am besten, was sie für die Bewältigung ihres Alltags brauchen", sagt sie. (pm)

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