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Kommentar

05.11.2019

Nicht die Freiheit des Bürgers vergessen

Die Planer im Donauwörther Bauausschuss scheinen Luftschlösser zu bauen, wenn sie das Auto als Haupt-Verkehrsmittel beiseite schieben.

Es mag ja total „in“ sein, jetzt jeden Liter Benzin oder – man traut sich schon kaum mehr das Wort zu tippen – Diesel zu sparen, aber irgendwo sollte man auch im Hinblick auf allzu große vermeintliche Luftschlösser realistisch bleiben. Als im Donauwörther Bauausschuss die Planer die künftig tragendere Rolle von Lastenfahrrädern nebst minutenmäßig getaktetem ÖPNV und Carsharing angemahnt hatten, schien irgendwie ein Luftschloss gezeichnet.

Nein, wir sind nicht in Utopia. Und noch dazu darf man auch einmal die Frage stellen: Was ist mit der Freiheit des Einzelnen? Das eigene Auto zu verteufeln erscheint zwar modern, muss aber noch lange nicht richtig sein. Das Auto steht für Individualverkehr – und damit für Freiheit. Und das als nicht mehr zeitgemäß künftig komplett beiseite zu schieben, davor darf gewarnt werden. Auch das sollte eine Stadtentwicklung beachten.

Lesen Sie hierzu: Parken in Donauwörth bleibt erst mal schwierig

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