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30.01.2018

„RainLesen“ in fantastische Welten

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Regina Rabuser hat vor zehn Jahren die Initiative „RainLesen“ ins Leben gerufen. Die Liebe zu Büchern treibt sie an.

Seit zehn Jahren engagiert sich Regina Rabuser mit ihrer Initiative und liest den Kindern vor. Ein Motiv treibt sie dabei besonders an

Hier fühlt sich Regina Rabuser wohl: Neben sich eine Wand aus Büchern und einen Tisch mit einer Leselampe, begrüßte sie 50 Gäste, die zu dieser besonderen Lesung in die Buchhandlung nach Rain gekommen sind. Seit zehn Jahren engagiert sie sich mit ihrer Initiative „RainLesen“ und weckt damit bei den Kindern die Lust auf Bücher. Statt jedoch diese Dekade mit Worten ausführlich zu beschreiben, wies sie auf etwas hin, das sie als Motor antreibt.

„Ich hebe das Glas auf alle, die nicht mehr leben“, sagte Rabuser und meinte damit die großen Schriftsteller der Vergangenheit. Noch immer seien Autoren wie Astrid Lindgren und Ottfried Preußler präsent. Mit ihren Geschichten fesseln sie die Kinder sogar im Jahr 2018. Jedoch könnten auch Hobbyautoren aus der Region Leser begeistern, „darum haben wir heute einige eingeladen“, erklärte Melanie Legg, die in der Buchhandlung arbeitet. Wie gerne hätte sie in ihrer Kindheit Geschichten gehört, eröffnete Viktoria Raab aus Schweinspoint ihren Part.

Dafür sei damals aber keine Zeit gewesen. Sie hätte es kaum erwarten können, selber lesen und schreiben zu lernen. „Mit dem Musikantenausflug nach Berlin zu den Preißn“, stellte sie eine ihrer Storys vor, die sie verfasst hat. Was ein nicht geschriebener Aufsatz anzurichten vermag, beschrieb Manfred Wiedemann. Als Gründungsmitglied des Autorenclubs Donau-Ries konzentriert er sich, seit er in Rente ist, vermehrt auf das Schreiben. Leidenschaftlich engagiert sich auch Irene Hülsermann für den Schriftstellerzirkel.

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Sie lebte zwei Jahre in Rom und arbeitete als Erzieherin in einer Boutique. An diesem Abend las sie aus ihren Roman „Reise ihres Lebens“ vor. Derweil saß Regina Rabuser unter den Gästen und genoss den Abend sichtlich. Heute sitze sie einmal auf der anderen Seite, bemerkte sie schmunzelnd. Leider könne sie wegen beruflicher Verpflichtungen nicht mehr in den Klassenzimmern lesen, wo alles begann. Dafür genieße sie aber die Momente um so mehr, wenn die Kinder in der Buchhandlung und der Stadtbücherei an ihren Lippen hängen, wo sie im regelmäßigen Turnus vorliest. Leo Lehmann helfe ihr ständig dabei, die Kinder in fantastische Welten zu begleiten.

Leider habe sie ihren Lesewurm heute Abend vergessen, bedauerte Regina Rabuser. Allerdings sei er heute ja nicht der Hauptdarsteller. Das waren die Hobbyautoren, die die Zuhörer auf ihre literarischen Ausflüge mitnahmen.

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