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Donauwörth

18.07.2020

Schlug eine Mutter ihrer Tochter ein Buch auf den Kopf?

Ein Familienstreit wurde vor dem Amtsgericht in Nördlingen verhandelt.
Bild: Wolfgang Widemann

Das Nördlinger Amtsgericht hatte es mit einem Familienstreit zwischen Mutter und Tochter zu tun.

Ein Familienstreit hat das Amtsgericht in Nördlingen beschäftigt. Eine Mutter war angeklagt, weil sie ihrer damals 13-Jährigen Tochter ein dickes Buch auf den Kopf geschlagen haben soll.

Der Fall liegt bereits einige Zeit zurück. In der Familie gab es Stress – wegen eines geplanten Italien-Urlaubs. Die Jugendliche wollte nicht mit dort hin – und suchte das Weite. Die Mutter schaltete die Polizei ein.

Jugendliche beschuldigt ihre Mutter

Als die Schülerin wieder auftauchte, erzählte sie, dass sie von der Mutter auf geschilderte Weise attackiert worden sei. Deshalb nahmen die Beamten Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung auf. Diese mündeten in eine Anklage und damit in einen Prozess.

In diesem stand Aussage gegen Aussage. Die Mutter bestritt, mit dem Buch zugeschlagen zu haben. Die Tochter, die mittlerweile in einer Betreuungseinrichtung lebt, hielt an dem Vorwurf fest. Jugendrichter Andreas Krug stellte das Verfahren gegen die Frau schließlich gegen Zahlung von 600 Euro ein. (wwi)

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