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Kreis Donau-Ries

26.08.2017

Schwammartige Masse im Garten entdeckt: Was ist das für ein Ding?

Dottergelb war die Masse zu Anfang. Inzwischen verblasst die Farbe zusehends.
Bild: Barbara Würmseher

Das Kaisheimer Ehepaar Hientzsch fand in seinem Garten eine eigenartige Masse, die plötzlich zwischen Büschen und Sträuchern in einer Rabatte lag und die ihr Aussehen verändert.

Ein seltsames Ding liegt da im Garten von Gertrud und Sigmar Hientzsch. Es ist unregelmäßig oval in der Form, hat eine schwamm- bis gummiartige Konsistenz und verändert sich unter der sengenden Sommerhitze in Aussehen und Gestalt. Für das Kaisheimer Ehepaar stellt dieser ominöse Gegenstand in seiner Pflanzen-Rabatte ein einziges mysteriöses Rätsel dar. „Wir haben nicht die geringste Erklärung, worum es sich dabei handeln könnte.“

Am Donnerstagabend ist dieser etwas eklig wirkende Fladen plötzlich aufgetaucht. „Wir haben uns bis gegen 17.30 Uhr im Garten aufgehalten“, erzählt Gertrud Hientzsch, „ich hab noch Tomaten gepflückt, die in Töpfen direkt an der Rabatte stehen. Wenn etwas dort gelegen wäre – zumal in diesem absolut auffälligen knallgelben Farbton, dann hätte ich das sehen müssen. Aber da war nichts.“

Dann hat das Ehepaar zu Abend gegessen und sich noch zu einem kleinen Spaziergang aufgemacht. Bis dahin war alles ganz normal. Erst als Gertrud Hientzsch gegen 19.30 Uhr die Markise auf der angrenzenden Terrasse hineingekurbelt hat, lag da plötzlich dieses gelbe Etwas. „Es muss vom Himmel gefallen sein“, davon sind die Eheleute überzeugt. Jede andere mögliche Erklärung kommt für sie nicht in Frage, ist nicht logisch.

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Vorsichtige „Untersuchungen“ und In-Augenscheinnahme haben das Rätsel nicht lösen können. Ein Pilz oder eine andere Pflanze hätte durch langsames Wachstum auffallen müssen.

Die Masse riecht nicht

Die Masse ist völlig frei von Gerüchen. Seit sie dort im Kaisheimer Garten liegt, hat sie sich verändert. Der dottergelbe Farbton ist deutlich verblasst, die breiartige, dickflüssige Masse ist aufgequollen, aus ihren Poren treten rote Tropfen aus und bilden kleine Pfützen auf der unebenen Oberfläche. Sigmar Hientzsch hat Proben genommen, die gegebenenfalls in einem Labor untersucht werden könnten.

Das merkwürdige Ding im Garten von Sigmar Hientzsch hat eine unregelmäßig ovale Form und eine schwammartige Konsistenz. Es verändert sich im Aussehen, vermutlich durch die Sonneneinstrahlung.
Bild: Foto: Barbara Würmseher

Die Polizei Donauwörth hat am Freitagabend mit einem Streifenwagen einen Abstecher nach Kaisheim gemacht, um das rätselhafte Ding in Augenschein zu nehmen. Die Beamten haben ebenfalls keine gesicherte Erklärung für das Phänomen. So etwas ist im Landkreis bislang nicht aktenkundig. Allerdings gibt es eine vage Vermutung. „Es müssen wohl Fäkalien sein, die aus einem Flugzeug heruntergefallen sind“, gab eine Polizeibeamtin auf Nachfrage der Donauwörther Zeitung Auskunft. „Eine andere Erklärung gibt es momentan nicht. Ein Pilz passt jedenfalls nicht.“

Immer wieder gibt es Berichte darüber, dass Fäkalien aus Flugzeugen austreten, wobei üblicherweise die Toiletteninhalte an Bord in einem speziellen Tank gesammelt und bei der nächsten Landung am Flughafen entfernt werden sollen. Ob es in Kaisheim tatsächlich etwas Derartiges ist, konnte am Freitagabend nicht geklärt werden.

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Die Diskussion ist geschlossen.

26.08.2017

Wegen sowas ruft jemand die Polizei? Im Ernst?

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26.08.2017

Das sieht aus wie ein Schleimpilz

https://de.wikipedia.org/wiki/Schleimpilze

https://www.google.de/search?q=schleimpilze&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjN-q-2hfXVAhUGvhQKHRJDCUwQ_AUICigB&biw=1745&bih=995

Gruß
Martin

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26.08.2017

Ich dachte auch an einen Schleimpilz. Die lieben Rindenmulch und Torf – und auf dem Bild ist m.E. Rindenmulch zu erkennen. Zudem kann der Schleimpilz innerhalb einer Stunde auch mal ein ganzes Stück wandern.

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