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21.10.2019

Stadtbibliothek: Ein Loblied mit vielen Strophen

Lesen hält fit, regt die Fantasie an und so manches mehr. Die Stadtbibliothek Donauwörth leistet insofern wertvolle Dienste.

Zwischen zwei Buchdeckeln verbirgt sich die ganze Welt. Gute Bücher sind Freunde, Therapeuten, Helfer in allen Lebenslagen. Sie sind Lehrer, Begleiter und Ratgeber. Bücher bereichern, sie machen glücklich. Wer liest, tut sich selbst etwas Gutes. So gesehen leistet die Stadtbibliothek Donauwörth – wie auch andere Büchereien aller Art – unschätzbar wertvolle Dienste. Und das seit 40 Jahren. Danke dafür! Und Danke an alle, die Geld für solche Einrichtungen in die Hand nehmen!

Lesen ist kaum eine Frage des Alters. Es hält geistig fit, bereichert den Sprachschatz, lehrt Rechtschreibung, regt die Fantasie an. Lesen lässt im Kopf verreisen, ohne Koffer packen zu müssen. Lesen eröffnet andere Welten, weit weg vom Alltag, lässt uns eintauchen in spannende Geschehen, schönste Liebesgeschichten, macht, dass uns der Atem stockt oder wir dahin schmelzen. Wir können dabei abschalten und entspannen.

Zudem wird – so hat die Forschung herausgefunden – unser Gehirn in vielfacher Weise stimuliert. Lesen erklärt, was wir selbst nicht wissen. Und das ist noch längst nicht alles. Das Loblied auf das Lesen hat viele Strophen.

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Wer für sich die Welt der Bücher entdeckt, hat also die Chance, länger gesund zu bleiben und glücklich zu sein und klüger zu werden. Belesen. Und wenn jetzt die Tage kürzer, kälter und mitunter auch ungemütlicher werden, kann das selbst für eingefleischte Lesemuffel ein idealer Neustart sein, sich wieder mal eine Geschichte zu gönnen. Kuschelige Stunden im Sessel - wer einen hat, am Kamin - eine schöne Tasse Tee dazu ... Was gibt es Schöneres?

Ich freu mich auf die Neuerscheinungen dieser Saison. Und sollten die Büchereien oder Buchhandlungen gerade geschlossen haben, greif ich ins Bücherregal und hol einen alten Bekannten heraus, um ihn wieder einmal zu treffen. Mein Tipp an dieser Stelle für Freunde der Belletristik: „Klaras Haus“ und „Gefährliche Täuschung“ von Sabine Kornbichler. „Die Brüder Löwenherz“ von Astrid Lindgren – ein vollkommen altersloses Buch –, „Die Flüchtige“ von Lindgrens Nichte Karin Alvtegen oder sämtliche Thriller von Melanie Raabe und so manches andere mehr ...

Lesen Sie hierzu: Stadtbibliothek feiert 40. Geburtstag

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