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Strafvollzug
04.08.2019

Häftlinge atmen jetzt fein gesiebte Luft

Eingeschränkte Aussicht: Solche Lochbleche sind an rund 370 Zellenfenstern in der JVA Kaisheim montiert. Damit soll verhindert werden, dass Gegenstände in die Gebäude geschmuggelt werden.
Foto: Wolfgang Widemann

Plus In und an der JVA Kaisheim häuften sich Vorfälle, bei denen Handys und Drogen ins Gefängnis geschmuggelt werden sollten. Dies wird jetzt mit einer radikalen Maßnahme unterbunden.

Die Justizvollzugsanstalt (JVA) befindet sich mitten in Kaisheim – und ist doch eine eigene, hermetisch abgeschirmte Welt. Hohe Mauern, scharfkantiger Sicherheitsdraht, elektronische Sensoren, eine Vielzahl von Kameras und aufmerksame Bedienstete sorgen dafür, dass niemand ausbrechen kann. Andererseits wird streng kontrolliert, wer die JVA betritt oder was in diese gelangt. Dennoch sind in einer solchen Anstalt ständig verbotene Dinge im Umlauf, zuvorderst Mobiltelefone und Drogen. In Kaisheim entwickelte sich dies seit Ende 2017 zu einem richtigen Problem. Dies berichtet Direktor Peter Landauer.

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