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Donauwörth

01.10.2020

Trotz Corona: In Donauwörth soll es weihnachtlich werden

Bei der Kunst- und Lichternacht gab es stets beeindruckende Lichtinstallationen, wie hier 2018 in der Stadtpfarrkirche. Heuer fällt die Lichternacht aus, dafür soll nun die Promenade im Advent stimmungsvoll illuminiert werden.

Plus In Donauwörth wird in der Adventszeit vieles an lieb Gewonnenem ausfallen. Doch die City Initiative Donauwörth hat sich einige Alternativen ausgedacht.

Claudia Kretzschmar will rund um Weihnachten in Donauwörth so viel auf die Beine stellen wie möglich. Auf „wie möglich“ liegt dabei in Zeiten der Pandemie die Betonung. Kretzschmar, bei der City Initiative Donauwörth (CID) zuständig für das Stadtmarketing, präsentierte am Mittwochabend im neuen Sozial- und Kulturausschuss im Rathaus all das, was nun geplant ist in der Adventszeit.

Er ist eine völlig neue Übung, der „Versuch, Corona-konforme Aktionen ins Leben zu rufen“, stellte Kretzschmar gleich zu Beginn der Sitzung klar. Doch ein Advent ohne „Donauwörther Weihnacht“, nein, das sei nicht denkbar. So soll an einigem Bekannten festgehalten, sogar Neues angeboten – aber auch anderes weggelassen werden.

Neue Wege im Donauwörther Advent

Nicht stattfinden wird heuer der Romantische Weihnachtsmarkt auf der Altstadtinsel Ried, ebenso wurde heuer die Kunst- und Lichternacht aus dem Programm genommen. Bekannt war sei zudem seit einiger Zeit, dass das Festival DONwud angesichts der Anforderungen des Hygiene- beziehungsweise Infektionsschutzes nicht durchgeführt werden kann.

Dennoch: Bei der CID hat man sich zusammengesetzt und nach Alternativen gesucht. Geplant ist nun ein „DONwud to go“ mit dezentralen Ständen, verteilt in der Innenstadt. Hierbei kann es sich etwa um verschiedene Imbiss-Angebote handeln.

Auch ein „lebender Adventskalender“ ist in Donauwörth angedacht

Des Weiteren ist ein „lebender Adventskalender“ angedacht, den es in ähnlicher Weise bereits 2007 gegeben hat. Hierbei handelt es sich um verschiedene weihnachtliche Aktionen in Geschäften ab 1. Dezember. Die CID sammelt hierfür noch bis Mitte Oktober die Namen der Interessenten.

Ein Höhepunkt dieses außergewöhnlichen Advents soll nach den Plänen der CID heuer ein sogenannter „Lichtpark“ in der Promenade sein. Lichtinstallationen in Donauwörths grüner Lunge sollen dabei nach Einbruch der Dunkelheit für eine besondere winterabendliche Atmosphäre sorgen. Einiges Bekanntes ist trotz Corona auf der Agenda: Die Krippe am Liebfrauenmünster mit den lebendigen Tieren am Wochenende, die weihnachtliche Sonnenstraße (beides ab 27. November), der Wunschwald vor dem Tanzhaus und sogar die Eislaufbahn am Rieder Tor. „Es ist eine Herausforderung, die Eislaufbahn Corona-konform“ zu gestalten“, sagte Kretzschmar – auch hier gelte strikt die Abstandsregel, Kontaktdaten würden ebenfalls erfasst.

Krippenausstellung heuer auch in anderer Art

Eine Krippenausstellung wird indes heuer in anderer Art und Weise präsentiert. In diversen Schaufenstern in der Hindenburgstraße (Ried), Spital- und Reichsstraße sind dann Krippen aus aller Welt zu sehen. Auch Konzerte, zum Beispiel mit dem Kosakenchor, sind im Advent anvisiert. Zudem sei der Auftritt von Straßenkünstlern in Verbindung mit „DONwud to go“ denkbar.

Ein großes Fragezeichen steht derweil noch hinter der traditionellen Weihnachtsinsel am Rathaus. Enges Beisammenstehen in Gruppen soll angesichts des Infektionsschutzes vermieden werden.

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