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06.07.2017

Vorbereiten fürs Kreuzchenmachen

Am 24. September findet die Bundestagswahl statt.

Wahl Am 24. September wird der Deutsche Bundestag gewählt. Für den Wahlkreis Donau-Ries wurden bereits Kandidaten vorgeschlagen. Was für Briefwähler wichtig ist

Landkreis In Berlin positionieren sich die Spitzenkandidaten der Parteien für die Bundestagswahl – im Wahlkreis Donau-Ries hängen noch nicht einmal die Wahlplakate der Direktkandidaten. Das hat einen guten Grund, erklärt der stellvertretende Kreiswahlleiter und Regierungsrat Anton Stegmüller. Wir haben mit ihm über die Vorbereitungen für den 24. September gesprochen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zur Wahl:

In welchem Wahlkreis liegt meine Kommune?

Wer im Landkreis Dillingen oder im Landkreis Donau-Ries wohnt, dessen Stadt oder Gemeinde gehört zum Wahlkreis 254 Donau-Ries. Auch acht Gemeinden aus dem Landkreis Aichach-Friedberg gehören dazu: Inchenhofen, Aindling, Petersdorf, Todtenweis, Kühbach, Schiltberg, Baar und Pöttmes.

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Welchen Direktkandidaten kann ich am 24. September wählen?

Das steht noch nicht abschließend fest. Die Parteien haben noch bis zum 17. Juli um 18 Uhr Zeit, ihre Wahlvorschläge einzureichen. Die müssen geprüft werden. Über die Frage, ob die Kandidaten tatsächlich zugelassen werden, entscheidet letztendlich der Kreiswahlausschuss am 28. Juli in Donauwörth. In diesem Ausschuss sitzen neben Christine Geiger, der Kreiswahlleiterin, und ihrem Stellvertreter Stegmüller auch Vertreter der Parteien mit den meisten Stimmen. Das dürfen allerdings nicht die Kandidaten oder Vertrauenspersonen sein.

Welche Wahlvorschläge wurden bereits eingereicht?

Die Bayern-Partei hat Andreas Lehnert (Wertingen) vorgeschlagen, die CSU Ulrich Lange (Nördlingen), die FDP Walter Lohner (Gundelfingen), die Freien Wähler Stephan Stieglauer (Blindheim), die Grünen Albert Riedelsheimer (Donauwörth), die Linke Manfred Seel (Bäumenheim), die ÖDP Johannes Thum (Donauwörth) und die SPD Christoph Schmid (Alerheim). Die AfD hat gestern mit Rafael Hauptmann (Meitingen) ihren Wahlvorschlag eingereicht. Da die ÖDP und die Bayernpartei nicht mit mindestens fünf Abgeordneten in einem Landes- oder im Bundesparlament vertreten sind, sind sie auf die Unterschriften ihrer Unterstützer angewiesen. Diese Listen müssen sie einreichen.

Wie viele Menschen dürfen wählen?

Stegmüller geht davon aus, dass rund 180000 Männer und Frauen im Wahlkreis 254 wählen dürfen. Das Wählerverzeichnis wird erst am 42. Tag vor der Wahl angelegt. Bis spätestens 3. September bekommen die Wähler ihre Wahlkarte zugeschickt.

Ab wann gibt es die Stimmzettel?

Bis Mitte August, so schätzt Stegmüller, liefere die Druckerei die Stimmzettel. Wer auf Weltreise geht, kann also schon vor dem 3. September Briefwahl beantragen. Das hat ein Ehepaar aus dem Bereich Dillingen in der Vergangenheit tatsächlich getan: Stegmüller selbst fuhr die Stimmzettel direkt von der Druckerei nach Dillingen, dort übergab sein Kollege sie dem Paar.

Wie viele Wahlhelfer werden benötigt?

Im gesamten Wahlkreis wird es rund 370 Wahllokale geben. Etwa 2500 bis 3000 Helfer brauche man, damit alles klappt, sagt Stegmüller.

Wann dürfen die Parteien ihre Plakate aufhängen?

Das ist vom bayerischen Innenministerium festgelegt worden: sechs Wochen vor der Wahl.

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