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Freizeit

03.09.2019

Wandern und genießen

Sonntagmorgen um 8 Uhr hatten sich bereits viele Wanderwillige an der Himmelfahrtskapelle in Huisheim eingefunden, um gemeinsam Wanderweg Nummer 18 Richtung Sonderhof zu laufen.
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Sonntagmorgen um 8 Uhr hatten sich bereits viele Wanderwillige an der Himmelfahrtskapelle in Huisheim eingefunden, um gemeinsam Wanderweg Nummer 18 Richtung Sonderhof zu laufen.

Das erste Mal organisieren Ehrenamtliche die Gemeinschaftsaktion „Wandern und genießen“ zwischen Huisheim und Gosheim. Die Premiere ist ein Erfolg. Wer nicht dabei war, kann die Touren auch auf eigene Faust laufen

Seit der Dorferneuerung in Huisheim sind die bestehenden Wanderwege rund um das Dorf wieder mehr ins Bewusstsein der Bürger getreten. In vielen Arbeitsstunden pflegen fünf Wanderwegbetreuer diese Pfade und sorgen dafür, dass Beschilderung und Beschaffenheit des Weges passen.

Um diese schönen Touren rund um Huisheim mehr Bürgern und Besuchern zu zeigen und erlebbar zu machen, hatten Ehrenamtliche vom Dorfladen, Wanderwegbetreuer und die Gemeinde erstmals einen gemeinsamen Wandertag auf die Beine gestellt und luden ein zum „Wandern und Genießen“. Bürgermeister Harald Müller unterstützte die Idee und hatte selbst die Wanderstiefel geschnürt.

Drei geführte Rundwege hatten die Teilnehmer zur Auswahl. Das Wetter spielte mit, denn für das Wandern ideal war es nicht mehr so heiß, und so machten sich knapp 400 Wanderer mit Rucksack, Wanderstiefel und Stöcken auf, um die Schönheit und den Erholungswert der heimischen Natur zu genießen. Die Dörfer Huisheim und Gosheim liegen geografisch in der Mitte des Landkreises Donau-Ries, unmittelbar am östlichen Rand des Rieses – idealer Ausgangspunkt für Wanderer also.

Wandern und genießen

Besonders großes Interesse hatte der Wanderweg Nummer 18 geweckt. Dieser startete bereits um 8 Uhr am Morgen an der Himmelfahrtkapelle und führte nach einigen Zwischenstopps bis zum wunderschön sanierten und gepflegten Sonderhof, der vom Ehepaar Pschorr bewohnt wird. Der üppige Rosengarten begeisterte die Wanderer, und bei einer kleinen Führung durch den Hof konnte so manch einer die liebevolle Pflege der Hausherren bewundern. Wanderführer Norbert Kessler konnte die große Gruppe sicher zurück nach Huisheim geleiten. Eine zweite Vormittagstour führte auf das Mähhorn, das eine wunderschöne Aussicht bot. Besinnlicher konnte der Wanderer dann in der Mariengrotte Gosheim werden, bevor es noch einen weiteren Aussichtspunkt mit Blick ins Ries gab. Am Nachmittag schließlich führte eine weitere Tour ins idyllische Schwalbtal.

Dass die Veranstaltung so guten Anklang fand, war auch der guten Versorgung und liebevollen Vorbereitung geschuldet. Die Ehrenamtlichen hatten auf jeder Tour verschiedene Trinkstationen aufgebaut. Wer wollte, konnte sich erfrischen und auf einer schattigen Bank rasten. Angesichts dieser guten Infrastruktur und Möglichkeiten, den Weg abzukürzen, hatten sich auch viele Familien mit Kindern und so mancher Vierbeiner auf die Wanderungen begeben. Die Gaststätten in Huisheim und Gosheim hatten sich auf einen Besucherstrom eingestellt. Gleiches galt für das Team des Dorfladens, das die Wanderer mit Leckereien versorgte.

Wege können jederzeit selbst erlaufen werden

Wer am vergangenen Wochenende keine Zeit gefunden hat, sich der organisierten Wanderung anzuschließen, kann die Wanderwege 16, 17 und 18 – alle im Bereich der Monheimer Alb – auch auf eigene Faust erlaufen. Die Wege sind gut beschildert.

Bei uns im Internet eine Bildergalerie des Wandertages unter

www.donauwoerther-zeitung.de/ bilder

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