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Abschluss

24.07.2019

Was im Leben wirklich zählt

Fördervereinsvorsitzender Werner Freißler und seine Vorstandskollegen sowie Ehrengäste würdigen die Schulbesten Mira Vladimir, Marieluise Scheller, Maja Faußner, Veronika Ivos, Nicole Purat, Daniel Simon und Barbara Bartl.
Bild: Mannert

Die Ludwig-Auer-Mittelschule in Donauwörth verabschiedet 104 Schüler

Mit der für eine Abschlussfeier typischen Mischung aus Freude und Wehmut entließ die Ludwig-Auer-Mittelschule in Donauwörth 69 Neuntklässler und 35 Zehntklässler ins Leben.

Von den Neuntklässlern erwarben 65 Prozent zusätzlich zum erfolgreichen Mittelschulabschluss den „Quali“, den mittleren Bildungsabschluss bestanden alle Zehntklässler. Besonders erfreulich war, dass die beiden schulbesten Absolventinnen Veronika Ivos (Quali 1,3) und Mira Vladimir (M10 1,3) zugleich die Landkreisbesten waren.

Die Feier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst unter dem Motto „Von Gott gehalten wie von einem Fallschirm“ in der Christuskirche. Mit dem Segen von Pfarrer Müller und Dekan Heidecker sowie Imam Gedik von der türkisch-islamischen Moschee machten sich die Schüler auf den Weg in die Aula der Schule, um zusammen mit Eltern, Lehrkräften sowie Ehrengästen ihren Abschied aus der Schule zu feiern.

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Mit einem „Potpourri aus vier Jahrzehnten“ eröffnete die Tanzgruppe unter Leitung von Silvia Scheurich die Feier, bevor Konrektorin Birgit Sauter die Gäste begrüßte: „Wenn einem jemand wirklich wichtig ist, dann lässt man ihn nicht einfach gehen.“

Die Absolventen gestalteten die Feier durch gelungene eigene Beiträge mit: So amüsierten die Schüler der neunten Klassen das Publikum mit einem humorig vorgetragenen Rückblick auf ihre Abschlussfahrt an den Gardasee, während die Schüler der zehnten Klassen in einem Quiz testeten, ob Lehrer anhand von Zitaten und typischen Merkmalen wiedererkannt werden. Schülersprecherin Lilly Stengel dankte in ihrer Abschlussrede den Lehrkräften für ihre Kraft und Ausdauer, aber auch für ihre Hartnäckigkeit, die letztlich zum Erfolg geführt habe, sowie den Eltern für ihre Unterstützung: „Ihr habt uns zu denen gemacht, die wir heute sind.“

Elternbeiratsvorsitzender Dirk Palm, selbst Vater eines Absolventen, bekannte, dass die letzten Monate „nicht immer ein Zuckerschlecken“ gewesen seien, und beglückwünschte die Prüflinge zu ihrem Erfolg.

In ihrer Ansprache griff Rektorin Heike Ritzka das Motto des Abends „Vergiss es nie, was wirklich im Leben zählt“ (aus dem Musical „Freude“) auf: Neben den Noten im Abschlusszeugnis sei es vor allem wichtig, seine Talente und Begabungen einzusetzen, die passende berufliche Tätigkeit zu finden, verlässliche Menschen an der Seite zu haben, Verantwortung in Vereinen, in Organisationen, in der Politik oder in der Kirche zu übernehmen und einen Blick für an dere Menschen zu haben.

Nicht unterkriegen lassen und mit den Aufgaben wachsen

Bevor die Klassenlehrkräfte die Zeugnisse überreichten, gaben Marianne Götz und Leo Kempter den Schulabgängern noch ihre Gedanken zur Geschichte von der „Palme mit der schweren Last“ mit auf den Weg: „Lasst euch nicht unterkriegen, sondern wachst mit euren Aufgaben!“

All diese Wortbeiträge waren eingebettet in ein niveauvolles und unterhaltsames musikalisches Programm: Mit dem virtuos vorgetragenen Ragtime-Stück „Bethena“ begeisterte Elias Seyler (10aM) am Flügel. Im Zusammenspiel von Chor (Monika Wiedemann), Orff-Gruppe und Schulband (Theo Keller) erklangen das gesungene Motto des Abends „Vergiss es nie…“ und der „Irische Segenswunsch“. Die Schulband (Theo Keller) stellte mit den Stücken „Pata Pata“, „Perfect“ und „I Will Survive“ das Können ihrer Mitglieder unter Beweis – instrumental wie gesangstechnisch. Und mit dem „Auer-Song“ der Schulband endete nicht nur die diesjährige Abschlussfeier, sondern zugleich eine Ära an der Ludwig-Auer-Mittelschule: Nach 40 Jahren geht Theo Keller, der die musikalische Erziehung über Jahrzehnte ganz entscheidend geprägt hatte, in den Ruhestand. (dz)

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