1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Wertschätzung vollbringt Wunder

Handelsverband

23.11.2012

Wertschätzung vollbringt Wunder

In Rain begrüßte Handelsverbands-Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Puff (links) und Bezirksvorsitzender Bernd Brenner (rechts) Mentaltrainer Steffen Kirchner.
Bild: Arloth

Maximale Leistungsfreude der Mitarbeiter ist anzustreben

Rain Bereits zum sechsten Mal in Folge lud der Handelsverband Bayern (HBE) zum Tag des schwäbischen Einzelhandels in das Dehner Blumenhotel ein. Die viel beachtete Informations- und Kommunikationsplattform fand erneut großen Anklang. Dafür sorgte ein abwechslungsreiches Programm, in welches Bezirksvorsitzender Bernd Brenner und Bezirksgeschäftsführer Wolfgang Puff zu Beginn der Tagung einführten.

Das Thema „Loyalitätsmarketing im Handel“ wurde von Andreas Unger, Werbeagentur Hutter & Unger in Wertingen, beleuchtet. Dabei standen Methoden der Kundenpflege und Kundenfeedbacksysteme im Vordergrund. Parallel dazu referierte Thomas Hornung über Energiemanagement im Handel und stellte moderne Energieeffizienzmaßnahmen sowie Entwicklungen in der Lichttechnik vor.

Dass das betriebliche Gesundheitsmanagement ein von vielen Unternehmen stiefmütterlich behandeltes, aber dennoch sehr wichtiges Thema ist, machten die Ausführungen von Annette Geiger in der zweiten Vortragsrunde deutlich. Nicht minder bedeutsam für den Handel, so HBE-Rechtsanwalt Tobias Kling im Parallelreferat, ist der Umgang mit Kundendaten. Im Fokus der Erörterungen stand insbesondere die Frage, unter welchen Voraussetzungen, gemessen am neuen Bundesdatenschutzgesetz, Werbemaßnahmen und die Speicherung von Kundendaten erlaubt sind.

ecsImgBannerWhatsApp250x370@2x-5735210184021358959.jpg

Die Chance zu neuen Erfahrungen geben

Den Höhepunkt und Abschluss der Veranstaltung bildete das Referat von Steffen Kirchner, Mentaltrainer und Profisportexperte, zum Thema „Der innere Champion – Ihr Weg zur maximalen Leistungsfreude“. Eingangs verblüffte er mit der Mitteilung, dass das menschliche Hirn in jeder Sekunde elf Millionen Sinneseindrücke zu verarbeiten hat, von denen aber nur höchstens 40 ins Bewusstsein gelangen. Er zeigte sich überzeugt, dass wir beeinflussen können, welche Sinneseindrücke als bedeutsam einzustufen seien.

Im Laufe der Entwicklung habe der Mensch Angst vor einem negativen Urteil des Mitmenschen entwickelt. „Es sollte uns aber vollkommen egal sein, was andere über uns denken“, forderte er. Wichtig sei allein, welchen Dingen wir im Leben Bedeutung schenken. Oft würden nur Dinge und Vorgänge gesehen, die nicht funktionieren. Das führe dazu, dass viele Mitarbeiter gehemmt seien, ihre Stärken richtig ausspielen zu können. Man sollte Mitarbeitern die Chance geben, neue Erfahrungen zu machen. Dies gelinge durch Wertschätzung und bedingungslose Anerkennung der Leistung.

Der Mensch dürfe nicht als Nummer, sondern als Persönlichkeit gesehen werden, forderte er. Mit den Worten „Beginnen Sie nachzudenken und umzudenken, und Sie werden sehen, dass Wunder geschehen können“ beschloss er seinen humorvollen, unterhaltsamen und praxisbezogenen Vortrag, für den er begeisterten Beifall einheimste. (ma)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren