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Wemding

26.11.2020

Wildunfall bei Wemding: Ein totes Reh und zwei demolierte Autos

Zwei Autos wurden nach dem Zusammenstoß mit einem Reh bei Wemding beschädigt. (Symbolbild)
Foto: Alexander Kaya

Ein ungewöhnlicher Wildunfall hat sich nahe Wemding ereignet. Die HIlfsbereitschaft einer Frau wurde ihre am Ende selbst zum Verhängnis.

Ein Reh, zwei demolierte Autos – das ist die Bilanz eines ungewöhnlichen Doppel-Wildunfalls auf der Staatsstraße zwischen Wemding und Fessenheim in den frühen Morgenstunden des Montag.

Auf halber Strecke zwischen den beiden Orten erfasste ein Auto, mit dem ein Mann unterwegs war, ein Reh. Noch während der Betroffene die Polizei per Telefon über den Zusammenstoß informierte, kam eine 31-Jährige aus dem benachbarten Württemberg mit ihrem Auto an die Unfallstelle, hielt an und fragte, ob sie helfen könne.

Beim Umkurven fuhr die Fahrerin selbst über das tote Reh

Als dies der Mann mit Verweis auf den Unfall und das tote Reh verneinte, stieg die 31-Jährige wieder ein, umkurvte den Unfall-Pkw und krachte direkt in den auf der Straße liegenden Kadaver. An dem Auto entstand dadurch ein Sachschaden von rund 500 Euro.

Da die Frau über den Wildunfall Bescheid wusste, hätte sie nach Ansicht der Polizei langsam und hoher Achtsamkeit weiterfahren müssen: „Dadurch wäre ein Zusammenstoß mit dem toten Tier vermeidbar gewesen.“ Die Folgen waren eine neuerliche Unfallaufnahme und eine Verwarnung der 31-Jährigen. (dz)

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