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Harburg-Ebermergen/Rain

04.10.2013

Zwei, die sich engagierten

Gerhard Martin und Alois Stadler sind vom Bezirkstagspräsidenten gewürdigt worden

Die Übernahme der ambulanten Eingliederungshilfe, die Schaffung des Kommunalunternehmens Bezirkskliniken Schwaben, ein Museumsausbauplan für die Bezirksmuseen, die rund 30 Jahre unverändert geblieben waren, der Ausbau der Wasserschule und der Bau eines neuen Bruthauses am Fischereihof in Salgen, die energieeffiziente Modernisierung der Jugendbildungsstätte in Babenhausen: Dies sind nur einige der Punkte des Arbeitsvolumens, das der 14. Schwäbische Bezirkstag von 2008 bis 2013 bewältigt hat.

Die Weichen für die Zukunft gestellt

„Wir können eine stolze Bilanz ziehen – wir haben gemeinsam vieles vollzogen und die Weichen für die Zukunft gut gestellt“, betonte nun Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei der abschließenden Sitzung des Gremiums in dieser Zusammensetzung. Der neu gewählte Bezirkstag wird am Donnerstag, 10. Oktober, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.

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Reichert verabschiedete in Kloster Irsee die ausscheidenden Bezirksräte, die sich zum Teil über Jahrzehnte hinweg für Schwaben engagiert haben. „Die Tätigkeit als Bezirksrat ist ein politisches Ehrenamt, das ein hohes Maß an Zeit, Arbeitseinsatz und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, verlangt“, würdigte der Bezirkstagspräsident das Engagement seiner Kolleginnen und Kollegen.

Verabschiedet wurden aus dem Stimmkreis Donau-Ries Gerhard Martin (Rain) und Alois Stadler (Ebermergen). Martin (SPD) war seit 1998 Mitglied des Schwäbischen Bezirkstags. Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses habe er eine sehr verantwortungsvolle Position innegehabt, so Reichert. Des Weiteren vertrat der Rainer Bürgermeister den Bezirk in der Gesellschafterversammlung der Blaue Blume Schwaben GmbH, in der Kommission für das Versorgungszentrum Günzburg, als Verwaltungsrat beim Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Schwaben, sowie im Zweckverband St. Camillus in Ursberg. Für seine langjährige Zugehörigkeit wurde er mit der Sieben-Schwaben-Medaille gewürdigt.

Alois Stadler (CSU) gehörte dem „Schwabenparlament“ zwei Wahlperioden an. Seit 2003 war er unter anderem Mitglied im Bezirksausschuss, im Kultur- und Europaausschuss, im Werkausschuss für den Eigenbetrieb in Irsee, darüber hinaus war er in zahlreichen Zweckverbänden und auf Ebene des Bayerischen Bezirkstags als schwäbischer Vertreter im Einsatz. Reichert hob insbesondere das kulturelle Engagement des Ebermergeners hervor und dessen Einsatz für die europäischen Verbindungen zum französischen Departement Mayenne sowie zur ukrainisch-rumänischen Region Bukowina. Beide Bezirksräte hätten zudem immer die Belange ihrer nordschwäbischen Heimatregion engagiert im Auge gehabt.

Bekanntlich hat der Rainer Bürgermeister Martin den Einzug ins Schwabenparlament nicht mehr geschafft. Als Nachfolger von Stadler, der nicht mehr kandidierte, wird Peter Schiele (Nördlingen) künftig den Donau-Ries-Kreis im Bezirkstag vertreten. (dz)

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