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Donauwörth
04.05.2023

Max Rohrer: Ein Urgestein der Donauwörther Grünen ist gestorben

Er verkaufte nicht nur in Bremen ökologisch erzeugten Käse, sondern war auch ein Urgestein der Donauwörther Grünen: Max Rohrer.
Foto: Privat

Kreativität bis hin zu zivilem Ungehorsam und leidenschaftlicher Einsatz für Mensch und Umwelt zeichneten ihn aus. Nun ist der Donauwörther Max Rohrer gestorben.

Sozial und kreativ war er. Und einer, der grüne Themen vorantrieb, lange bevor sie auf breite Zustimmung stießen. Ende April ist Max Rohrer im Alter von 63 Jahren nach einer Operation im Krankenhaus gestorben. Zuletzt lebte er in Bremen. In Donauwörth fiel der Sozialarbeiter schon in den 1980er-Jahren auf, als er begann Dosen zu sammeln und später daraus ein damals noch "Müllkonzept" genanntes Programm zu entwickeln. Laut Lothar Lindstedt, Naturschützer und Träger des Donauwörther Umweltpreises, schuf Rohrer damit eine "Keimzelle des jetzigen Abfallwirtschaftsverbands". 

Davon, dass seine Aktionen bei Politik und Öffentlichkeit nicht immer gut ankamen, habe er sich im Handeln für seine Überzeugungen nicht beirren lassen. Seine inhaltliche Arbeit in der Müllpolitik ergänzte er etwa mit der eintägigen Arbeit auf einem Müllabfuhrlaster. Lindstedt sagt: "Für seine Arbeit für die Abfallwirtschaft und den Nahverkehr Donauwörths, beides Themen, die damals nur Gegenwind hatten, und für seine Kandidatur als Bürgermeister wurde er von den Bürgerinnen und Bürgern durch seine Wahl in den Kreistag und den Stadtrat gewürdigt."

Max Rohrer erregte in Donauwörth mit kreativen Aktionen Aufsehen

Die Ideen für kreative Aktionen gingen Rohrer nicht aus, obwohl die Konsequenzen nicht immer angenehm waren. So etwa beim Einsatz gegen die Atompolitik. Nachdem er bei einer Aktion zivilen Ungehorsams in weißem Einmal-Overall Jod-Schilddrüsentabletten für die Gefahr eines Unfalls in Gundremmingen verteilte, musste er vor Gericht. Bei einem Faschingsumzug sammelte er Spenden für ein fiktives Klo-Häuschen unter dem Motto: "erbaut unter Bürgermeister …". Die wider Erwarten eingeflossene Summe übergab er dem damaligen Rathauschef.

Seinen Beruf als Sozialarbeiter hing er an den Nagel und eröffnete den ersten Bioladen in Donauwörth nach dem Reformhaus. Dann zog er nach Bremen. "Aus privaten Gründen und wohl auch, weil die Donauwörther lange nicht so weit vorausschauend ökologisch dachten und handelten und einkauften wie er", so Lindstedt. Im Norden blieb er seinen Herzensthemen treu: Er war Eigentümer der Nussbaum-Rohmilchkäse GmbH mit ausschließlich biologisch erzeugten Produkten und Mitglied des Landesverbandes des Verkehrsclubs Deutschland. 

Donauwörther Weggefährten erinnern sich an Rohrers lautes Lachen und seinen scharfen Verstand, der Ungereimtheiten rasch habe aufdecken können. An nachdenkliche Analysen der politischen und ökologischen Entwicklungen, die oft überraschend, aber auch zielsicher gewesen seien. Für Lindstedt ist klar: "Aktiv in den Themen Abfallwirtschaft, öffentlicher Nahverkehr, Atompolitik und als Inhaber seines Bioladens gehörte er zum Urgestein des Donauwörther grünen Lebens." (AZ)

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