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Die Erinnerung darf nicht sterben

Kommentar Von Thomas Hilgendorf
21.01.2024

Plus An Schicksale wie das der Zwangsarbeiterin Julia Pastushenchyn muss gedacht werden. Gerade in diesen Zeiten, in denen Extremisten hetzen und perfide Pläne schmieden.

Es ist noch nicht lange her, da schwadronierte jemand von einem "Mahnmal der Schande" in Bezug auf die Holocaust-Gedenkstätte in Berlin. Es ist der Mann, der - Stand heute - im benachbarten Thüringen wohl die meisten Stimmen bei den anstehenden Landtagswahlen holen könnte. Erinnerungskultur hat in der Bundesrepublik Deutschland zumindest seit Ende der 1960er Jahre einen besonderen Stellenwert. Rechtsaußen hat sich daran immer gestört und wird es weiterhin tun. "Man muss doch mal vergessen können", hieß es all zu oft. Und das zuletzt leider bis in die Mitte der Gesellschaft hinein. Demenz ist auch bezogen auf die Historie eine Krankheit. Wer nicht mehr an die Opfer der braunen (und auch roten) Tyrannen in diesem Land erinnern will, der nimmt ihnen die Würde. Achtlosigkeit vor der Geschichte heißt, Verantwortung in den Wind zu schlagen und neuen Despoten womöglich Tür und Tor zu öffnen. Angesichts der Weltlage und der Umfragewerte hierzulande für Populisten und Extremisten ist das keine platte Parole, sondern aktuellste Realität. Geschichtsvergessenheit kann zur Seuche werden. 

Die werden schon nicht so schlimm sein - so hieß es auch 1933

Berichte wie jene der ukrainischen Zwangsarbeiterin Julia Pastushenchyn, die auf Gut Neudegg arbeiten musste und sich jetzt mit ihrem Schicksal meldete, sie sind nicht Teil einer verstaubten Geschichte, die bitteschön unter dem Deckel gehalten werden sollte. Sie sind Mahnung und Warnung. Gerade jetzt ist es wichtig, diese Biografien bekannt zu machen. Jetzt, in einer Zeit, in der wieder viele Wähler Denkzettel verteilen wollen, in der Hoffnung, dass, wenn diejenigen drankommen, die sich wieder mal nach Belieben Sündenböcke aussuchen, schon nicht so schlimm sein würden. Es erinnert so einiges an 1933. 

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