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Münster
13.06.2023

Die Gemeinde Münster investiert kräftig im Haushaltsjahr 2023

Dieses Gebäude der ehemaligen Metzgerei Tögel samt Restgrundstück (nicht sichtbar links) an der Rainer Straße 1 hat die Gemeinde Münster erworben.
Foto: Daniel Weigl

Die Gemeinde Münster hat für viel Geld ein großes Areal an der Rainer Straße erworben. Es geht um das Thema Nahversorgung. Aber auch andere Dinge sind teuer.

Die Gemeinde Münster investiert kräftig in die Zukunft und wird dafür weiteres Geld aufnehmen. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit der einstimmigen Verabschiedung des Haushaltes für 2023 beschlossen. Insgesamt werden rund 5,3 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungs- und Vermögenshaushalt bewegt. Damit liegt der Etat wesentlich höher als noch im Vorjahr. Allein der Vermögenshaushalt mit rund 2,7 Millionen Euro liegt um circa eine Million Euro deutlich über dem Vorjahresansatz. Das liegt vor allem an einer Darlehensaufnahme von einer Million Euro für den Erwerb eines Grundstückes in der Rainer Straße 1. 

„Wir haben das gesamte Areal des ehemaligen Ladengeschäfts der Familie Tögel erworben und freuen uns, das Nahversorgungsangebot im Ort weiter aufrechtzuerhalten zu können“, erklärt Bürgermeister Jürgen Raab. Seit Anfang Mai betreibt die Metzgerei Göth aus Rain als Pächter das kleine Ladengeschäft samt Metzgerei, Backwaren und einem Verkaufsautomaten, der immer zugänglich ist. Aber damit nicht genug: Für die Gemeinde ergäben sich durch den Erwerb des Geländes weitere Möglichkeiten, erklärt Jürgen Raab. 

Der Saal ist für Vereine nutzbar und eine Wohnung wird vermietet

„Auch der Saal des Gebäudes ist vor allem für Vereine nutzbar, eine Wohnung im Obergeschoss wird vermietet, und auch für das Restgrundstück selbst sind mehrere Konzepte wie beispielsweise Mehrparteienhäuser denkbar“, erklärt der Rathauschef. Aus den angesammelten Rücklagen der Gemeinde werden für dieses Projekt und ein weiteres Grundstück außerdem rund 1,4 Millionen Euro entnommen. Trotz der hohen Entnahme verbleiben der Gemeinde Münster zum Jahresende noch rund 536.000 Euro an Rücklagen.

Neben einem Geschäftsanteil an der VR Bank Neuburg-Rain eG bestehen auch drei LBS-Bausparverträge (Bausparsummen gesamt 1,7 Millionen Euro) mit einem Gesamtguthaben von über 622.000 Euro. Im vergangenen Jahr wurde eine Teilung mit Erhöhung eines Bausparvertrages veranlasst. „Somit ist die Mindestrücklage als Barbestand vorhanden“, betont Raab. 

Zu den größten Investitionen der Gemeinde gehört auch die Erweiterung des Kindergartens um eine weitere Gruppe. Hier sind im Vermögenshaushalt rund 390.000 Euro eingeplant. „Die Bauarbeiten für die vierte Gruppe laufen nach Zeitplan und sollen zum 1. September mit Beginn des neuen Kindergartenjahres abgeschlossen werden“, erklärt Raab. Das ist laut Raab auch zwingend notwendig, denn die beiden Kindergartengruppen mit je 25 Kindern, die Krippengruppe mit zwölf Kindern und die neue Kombigruppe aus Krippen- und Kindergartenkindern mit zwölf Plätzen, sind im kommenden Kindergartenjahr nahezu voll besetzt.

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Haushalt Münster: Personalkosten machen fast ein Drittel der Ausgaben aus

Größter Ausgabenposten im Verwaltungshaushalt ist das Personal. Rund 773.000 Euro gibt die Gemeinde für das Rathauspersonal, die Mitarbeiter des Bauhofes und allen voran für die Erzieherinnen und Erzieher im Kindergarten aus. Die gesamten Personalkosten für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betragen circa 29 Prozent des Verwaltungshaushalts. 

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Etwa 720.000 Euro muss die Gemeinde an Kreisumlage zahlen, das sind rund 120.000 Euro mehr als im Vorjahr. Für die Schulverbandsumlage an die Grundschule Holzheim werden 100.000 Euro eingeplant, an den Mittelschulverband Rain werden für 26 Schülerinnen und Schüler rund 88.000 Euro überwiesen, und rund 329.000 Euro erhält die Verwaltungsgemeinschaft Rain. Die Umlage der Verwaltungsgemeinschaft wird für 1276,5 Einwohner berechnet. Im Vorjahr waren es insgesamt rund 352.000 Euro für 1300,5 Einwohner. 

Die veranschlagte Gewerbesteuerumlage beträgt 80.000 Euro. Seit 2020 wurde der Bundesvervielfältiger (Anteil) auf 35 Prozent reduziert. Das bedeutet aber im Umkehrschluss, dass sich die Umlagekraft in den Folgejahren erhöhen wird und deshalb wieder mehr Kreisumlage gezahlt werden muss. 

550.000 Euro Einnahmen an Gewerbesteuer für die Gemeinde Münster

Die Gewerbesteuereinnahmen betragen in diesem Jahr rund 550.000 Euro, die Schlüsselzuweisung erhöht sich leicht von 216.000 Euro (2022) auf nun rund 236.000 Euro. Äußerst erfreulich ist laut Jürgen Raab auch die Steuerkraft der Gemeinde Münster. Diese liegt mit rund 1100 Euro je Einwohner seit 2017 jeweils über dem bayerischen Durchschnitt für Gemeinden zwischen 1000 und 3000 Einwohnern. 

Bürgermeister Jürgen Raab ist mit dem verabschiedeten Haushalt 2023 durchaus zufrieden: „Nach den Anfängen vor drei Jahren mit der Corona-Pandemie und vielen Planungen gehen wir so langsam in die Umsetzungsphase über. Der Etat zeigt, wie leistungsfähig unsere Gemeinde ist, dennoch müssen wir weiter mit Maß und Ziel handeln.“ 

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