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Münster
25.06.2023

Münster setzt auf Windkraft und Photovoltaik

Hier arbeitet er seit drei Jahren: 2020 wurde Jürgen Raab Bürgermeister von Münster.
Foto: Daniel Weigl

Im Halbzeit-Interview spricht Münsters Bürgermeister Jürgen Raab, über die Anfangsphase während Corona und aktuelle Projekte zu erneuerbaren Energien.

Wie bewerten Sie die ersten drei Jahre als Bürgermeister in Münster und wie haben Sie diese Zeit erlebt?

Jürgen Raab: Insgesamt war es natürlich eine sehr intensive Zeit. Als ehemaliger Fußballer würde ich es so beschreiben: Die erste Halbzeit war in zwei Abschnitte unterteilt. Die erste Phase war sehr von Corona geprägt. Dadurch fiel der direkte Bürgerkontakt zu kurz aus, was schade war. Doch jeder Schaden hat einen Nutzen und so hatte ich mehr Zeit, um mich in das Amt hineinzufinden. Der zweite Abschnitt wurde offensiver angegangen. Zusammen mit dem Gemeinderat haben wir viele Projekte geplant und umgesetzt. Natürlich wurde auch der Bürgerdialog nach der Pandemie zum Glück intensiver.

Haben Sie das Amt so erwartet, und was hat Sie überrascht?

Jürgen Raab: Die meisten Dinge habe ich so erwartet und war vorbereitet. Natürlich erlebt man manche Situationen anders, als man sie sich im Vorfeld ausmalt. Einige Anliegen oder Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern überraschen dann doch. Eine große Herausforderung für mich ist die umfangreiche personelle Verantwortung als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Was meinen Sie konkret?

Jürgen Raab: Der Fachkräftemangel ist natürlich auch in einer Verwaltung massiv zu spüren. Wir haben ein hoch motiviertes und kompetentes Team, dennoch versuchen wir natürlich dieses zu verstärken und auch das Thema Ausbildung in den Vordergrund zu rücken. Die Aufgaben und Ansprüche an eine Verwaltung werden vielfältiger und größer, aber das Personal wird nicht mehr. Das ist ein großes Problem. Dennoch arbeiten wir in der VG eng und gut zusammen und ich bin auch mit meinen Kollegen aus Genderkingen, Holzheim und Niederschönenfeld in einem regelmäßigen und guten Austausch.

Was wurde in den vergangenen drei Jahren in Münster angestoßen und was ist in der Zukunft geplant?

Jürgen Raab: So einiges! Wir haben ein neues Baugebiet „Am Eichenweg II“ erschlossen, hier sind circa 80 Prozent der Plätze bereits bebaut. Die Planungen seitens der Gemeinde für einen Glasfaseranschluss der Firma LEW TelNet sind abgeschlossen, hier hoffen wir, dass bis 2025 Hausanschlüsse verlegt sind. Die Dorferneuerung und Innenentwicklung ist ein wichtiges Thema. Wir haben in Münster aktuell zwar wenig Leerstände, wollen aber bereits in die Zukunft blicken und mögliche Angebote für ältere Menschen schaffen. In Planung ist auch ein Gewerbegebiet in Verlängerung der Raiffeisenstraße. Auch die Sanierung von mehreren Straßen und des Ortskerns rund um den Kirchplatz werden in den nächsten Jahren Thema. Nebenbei erweitern wir den Kindergarten um eine Gruppe, die Arbeiten sollen zum Start des neuen Kindergartenjahres abgeschlossen sein. Auch am Friedhof soll es Veränderungen geben. Wir planen mehrere Urnenstelen mitten im Friedhof zu installieren, das bestehende Friedhofsgebäude mit einer Umkleide und Toiletten auszustatten und eine Garage als Abstellkammer zu errichten.

Nebenbei haben Sie mit rund 1,3 Millionen Euro eine für Münster große Investition getätigt.

Jürgen Raab: Wir hatten die Möglichkeit, das Gelände an der Rainer Straße 1 zu erwerben und die Nahversorgung im Ort durch eine Metzgerei inklusive eines Bäckerladens sicherzustellen. Natürlich müssen wir finanziell in Zukunft mit Bedacht handeln, aber so eine Möglichkeit bietet sich nicht oft und das Gelände birgt weitere Chancen für eine zukünftige Nutzung samt Einnahmequellen für die Gemeinde.

Auch das Thema erneuerbare Energien beschäftigt Sie intensiv.

Jürgen Raab: Ja, natürlich! Wir sind für unsere 1300-Einwohner Gemeinde in diesem Bereich gut aufgestellt. Zu unserer bestehenden 10 Hektar großen Freiflächen-Photovoltaikanlage soll eine weitere 16 Hektar große Anlage der Firma Südwerk in südöstlicher Richtung entstehen. Außerdem sind wir bei der Windkraftanlage Brand gerade in der ersten Runde der Öffentlichkeitsbeteiligung. Hier haben wir hoffentlich bis Ende des Jahres einen Satzungsbeschluss und sind auf einem sehr guten Weg.

Video: dpa

Haben Sie vor, bei der Wahl 2026 wieder als Bürgermeister zu kandidieren?

Jürgen Raab: Um in der Fußballersprache zu bleiben: Wenn die Bürgerinnen und Bürger das nochmal möchten, wird es ein Rückspiel geben.

Zur Person: Jürgen Raab, 48, ist gebürtig aus Münster und wohnt im Ort. Der ehemalige Sparkassenbetriebswirt ist seit 2020 Bürgermeister. Raab ist verheiratet und hat drei Kinder.

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