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Handball

30.11.2017

Donauwörth verliert das Kellerduell

Nach der Pleite gegen einen direkten Konkurrenten bleibt der VSC Letzter. Der Trainer analysiert die Lage

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Claus Pauler, Trainer des Bezirksoberligisten VSC Donauwörth, gar nicht zufrieden. Der Coach hatte ganz andere Erwartungen, als nach der Hinrunde mit 4:18 Punkten Tabellenletzter zu sein. „Mit so einem schlechten Saisonverlauf habe ich nicht gerechnet“, gibt er zu. „Vor allem, weil wir gegen die vermeintlich direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verloren haben. Da mussten wir mindestens zwei Partien mehr gewinnen.“ Von Krise oder gar Panik will der ehemalige VSC-Spieler jedoch nichts wissen. „Was passiert ist, ist erklärbar. Die Ergebnisse waren anders, als wir sie erwartet haben, doch wir haben genügend Potenzial.“

Beim Mitaufsteiger TSV Niederraunau blieb der VSC zunächst vieles schuldig. Ohne Spielmacher und Abwehrchef Rico Braun fand der VSC überhaupt nicht ins Spiel. Nach zwölf Minuten lag man mit 3:8 hinten. An Kampfgeist fehlte es dem VSC aber nicht, immer wieder kämpften sich die Gäste bis auf drei Tore heran, um dann aber postwendend für die Abwehrfehler bestraft zu werden. Auch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft. Mit Fieger und Brandmayer fehlten krankheitsbedingt zwei Außenspieler. Auch die kurzfristig verpflichteten Spieler aus der zweiten Mannschaft konnten das nicht kompensieren.

Die Seiten wurden beim Stand von 17:11 gewechselt. Als sich kaum fünf Minuten später Tobias Marx verletzte, sahen die Zuschauer die Felle der Donauwörther davonschwimmen. Nach 40 Minuten (21:12) war es der angeschlagene Friedewold, der seine Mitspieler mit einem Doppelschlag zur Aufholjagd antrieb. Nach 50 Minuten (24:21) nahmen die Gastgeber eine Auszeit, um dem stärker werdenden VSC ein wenig die Luft zu nehmen. Jetzt hatte Niederraunau die größeren Kraftreserven, sie brachten das Spiel über die Zeit. „Die Mannschaft war nach dem schlechten Start verunsichert“, zeigt Pauler Verständnis. „Da haben sich die Jungs oft selbst im Weg gestanden und zu viele Fehler gemacht.“ (dz)

VSC Donauwörth Fischer, Furthmüller, Nägler (2), Marx (1), Triebel (3), Gerull (6), Müller (1), Marb (4), Friedewold (4), Häselhoff, Galla, Scherer.

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