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Tschechien, Luxemburg und Tirol zu Corona-Risikogebieten erklärt

05.07.2010

Heißes Rennen

Schattige Plätzchen suchten sich die Läufer des Nördlinger Stadtlaufs während der sechs Kilometer langen Strecke. Foto: Mack
Bild: Mack

Trotz fast tropischer Temperaturen und Viertelfinale bei der Fußball-WM waren 738 Kinder, Jugendliche, Läufer und Walker bei der siebten Auflage von "Nördlingen läuft rund" angetreten. Als die Mittagshitze buchstäblich auf den Marktplatz brannte, befürchteten die Organisatoren schon einen großen Teilnehmerschwund. Im Vorfeld hatte sich mit knapp 1000 Voranmeldungen heuer ein absoluter Teilnehmerrekord abgezeichnet, aber nach dem Mittag war es vor dem Daniel fast wie ausgestorben.

Doch auf einmal füllte sich der Platz und pünktlich um 14.45 Uhr schickte OB Hermann Faul 67 Kinder im Alter von sechs Jahren und jünger auf die Runde um den Daniel. Im erstmals aufgeteilten Schülerlauf meisterten 190 Kinder die zwei Danielrunden.

Souveräner Sieg

Den Hauptlauf für sich entschieden hat souverän Peter Kotz aus Ehingen bei Ulm. Der 26-Jährige benötigte bei seinem Start-Ziel-Sieg ganze 18:53 Minuten - trotz der Temperaturen rund eine Minute weniger als der Vorjahressieger. Dahinter folgten mit Matthias Stelzle von den DIAK-Hornets und Torsten Seib von der Firma SCA. Die Frauenkonkurrenz gewann die absolute Favoritin aus der Region, Katharina Kaufmann in 22:10 vor Petra Prießnitz (23:21) und Eliza Zarl (24:52).

Heißes Rennen

Die Walkingrunde meisterten 106 Teilnehmer/innen mit und ohne Stöcke. Hier steht der Wettkampfcharakter nicht im Vordergrund und deshalb gibt es bei diesem Wettbewerb zwar eine Zeitmessung, aber nur eine Auswertung in alphabetischer Form.

Die Stockerlplätze der Wertung "Sportlichste Firma" gingen an die Firma Hama mit 27 Finishern vor dem Lebenshilfe Firmenteam mit 26 und dem Stiftungskrankenhaus mit 24 Finishern. Bei den Hobbymannschaften siegte die Polizei und Freunde mit 27 vor der Diabetiker Selbsthilfegruppe mit 25 und AWD-Finanzoptimierer und Freunde mit 14 Sportlern.

Vernünftige Teilnehmer

Eine trotz extremer Bedingungen positive Bilanz zogen der wie immer souveräne Moderator Rudi Siegel und die Organisatoren. Dr. Detlef Grunert hatte im Ziel ein wachsames Auge auf alle Finisher und war von der Vernunft der Teilnehmer positiv angetan. Bis auf einen Läufer mit einem kurzzeitigen Kreislaufproblem war für die Helfer vom Roten Kreuz fast nichts zu tun - und der einzige Patient schaute eine Viertelstunde danach schon wieder entspannt beim Fußball zu. (azi)

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