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Motorrad

11.10.2019

Kopf-an-Kopf-Rennen im Saisonfinale

In dieser Szene lag der Donauwörther Thomas Deisenhofer noch vor seinem Rivalen Pascal Lenz, am Ende musste er ihm aber im Gesamtklassement Platz zwei überlassen.
Bild: Jan Klöppner, IDM

Am berühmten Hockenheimring verpasst der Donauwörther Thomas Deisenhofer denkbar knapp Platz zwei in der Gesamtwertung. Dennoch zieht er ein positives Fazit

Vor insgesamt rund 17000 Zuschauern haben die letzten beiden Rennen des Twin Cups der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) am Hockenheimring stattgefunden. Auf Gesamtrang drei, aber mit nur vier Punkten Rückstand auf den Kontrahenten Pascal Lenz reiste der Donauwörther Thomas Deisenhofer mit seinem Team ans Motodrom in Baden-Württemberg. Sein Ziel war, in der Endabrechnung den Vizetitel zu holen.

Die beiden ersten freien Trainings fanden auf regennassem Asphalt statt. Das erste freie Training ließ Deisenhofer aus Sicherheitsgründen aus, da es zu diesem Zeitpunkt wenig Sinn machte und die Bedingungen sehr schwierig waren. Das zweite freie Training – ebenfalls im Regen – schloss er auf Platz drei ab.

Das Q1 (erstes Qualifikationstraining) beendete er als Zweiter, jedoch musste der Donauwörther auf Bestzeitkurs bei immer noch nassen Bedingungen einen Sturz hinnehmen, bei dem sein Motorrad etwas beschädigt wurde.

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Am nächsten Tag wurden die Karten wieder völlig neu gemischt, denn die Wetterbedingungen waren trocken. So stand um die Mittagszeit das entscheidende Q2 an. Doch wie auf Knopfdruck begann es pünktlich leicht zu nieseln, was das Ganze auf Trockenreifen nicht einfacher machte. Zum Schluss kam ein für Thomas Deisenhofer enttäuschender elfter Startplatz für das erste Rennen heraus. Dort kam er nach einem tollen Start auf Platz vier liegend aus der ersten von 14 Rennrunden zurück. Jedoch konnte er diesen Platz nicht halten und beendete das erste Rennen als Sechster. Sein schärfster Kontrahent um den Vizetitel, Pascal Lenz, wurde aber auch nur Achter. Somit gingen beide punktgleich in das letzte Rennen – spannender hätte der Kampf um die Vizemeisterschaft nicht sein können.

Deisenhofers Start ins Rennen war wieder sehr gut, er fuhr von Platz elf auf fünf vor und konnte dabei auch Lenz hinter sich halten. Mitte des Rennens bekam der Donauwörther jedoch die gleichen Probleme mit dem Vorderrad, wie es schon vor einigen Wochen in Assen und im Rennen am Vortag der Fall war. So musste Deisenhofer noch drei Fahrer ziehen lassen – unter anderem seinen Widersacher Pascal Lenz, der somit mit einem Punkt Vorsprung vor dem Rennfahrer aus dem Donau-Ries-Kreis Vize-Meister wurde. Dieser musste sich mit dem dritten Gesamtrang zufriedengeben.

„Alles in allem eine ordentliche Saison 2019 mit vielen neuen Strecken und harten Gegnern in einer neuen Klasse“, so Deisenhofers Fazit. Wie und was in der Saison 2020 ansteht und gefahren wird, steht noch nicht fest. „Entweder wird versucht, das Gesamtergebnis um zwei Plätze zu verbessern oder in einer höheren Klasse an den Start gegangen.“ (dz)

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