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Fußball

09.11.2019

Riedlingen vor dem Sechs-Punkte-Spiel

Warum die Partie gegen Höchstädt für die SpVgg so wichtig ist. Verfolgerduell für Donaumünster, Wörnitzstein beim Aufsteiger zu Gast. Altisheim erwartet „enge Kiste“

Für die SpVgg Riedlingen steht im Kampf um den Klassenerhalt am Sonntag gegen Schlusslicht Höchstädt erneut ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel an. In der Spitzengruppe geht es dagegen beim Spiel zwischen Kicklingen und Donaumünster für beide Teams darum, den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.

Höchstädt – SpVgg Riedlingen. Auf zwei Siege folgten bei Riedlingen zuletzt zwei Niederlagen. „Die muss man komplett unterschiedlich einordnen. Beim 0:1 gegen Oettingen haben wir gegen einen starken Gegner gut gespielt und knapp verloren. Gegen Hainsfarth letzte Woche haben wir dagegen alles vermissen lassen, was uns zuletzt stark gemacht hat. Die Niederlage war mehr als verdient und mit so einer Leistung haben wir in dieser Liga nichts verloren“, sagt Trainer Stefan Ferber.

Das Spiel ist allerdings abgehakt, der Fokus bereits auf das wichtige Spiel gegen Schlusslicht Höchstädt gerichtet. „Das ist erneut ein Sechs-Punkte-Spiel. Nachdem wir bisher jedes Spiel gegen direkte Konkurrenten verloren haben, hoffe ich, dass wir diese Serie jetzt brechen“, sagt Ferber. Riedlingen muss dafür ein anderes Gesicht zeigen und wieder als echte Einheit auf dem Platz auftreten. „Natürlich ist das Spiel enorm wichtig, dennoch brauchen wir eine gute Mischung aus Anspannung und Lockerheit“, so Ferber.

Kicklingen – SV Donaumünster-Erlingshofen. Beim Verfolgerduell zwischen Kicklingen und Donaumünster geht es für beide Mannschaften darum, das Spiel nicht zu verlieren, um nicht vom Spitzenduo abgehängt zu werden. Kicklingen holte aus den vergangenen beiden Spielen nur einen Zähler, Donaumünster siegte nach der überraschenden Niederlage gegen Höch-städt zuletzt mit 3:2 gegen Maihingen. „Da hat meine Mannschaft mit dem absoluten Siegeswillen die richtige Reaktion gezeigt“, sagt SVDE-Trainer André Fuchs.

So will Donaumünster auch am Wochenende auftreten. „Kicklingen hat eine sehr gute Offensive, die müssen wir in den Griff bekommen. Unser Ziel ist es, den Gegner selbst in der Defensive zu beschäftigen und unser Offensivspiel durch zu bekommen. Dazu brauchen wir wieder mehr Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor“, so Fuchs.

Oettingen – SV Wörnitzstein-Berg. Drei Spiele in Folge hat der SV Wörnitzstein-Berg gewonnen und führt somit weiterhin die Tabelle in der Kreisliga Nord an. Ziel ist es, die Tabellenführung mit in die Winterpause zu nehmen.

Deshalb will der SVW auch am Sonntag beim Aufsteiger Oettingen gewinnen. Die Aufgabe beim Tabellenfünften wird dabei alles andere als einfach, stellen die Nordrieser doch die beste Defensive der Liga. „Zuletzt waren wir wieder sehr effektiv, haben vorne unsere Chancen verwertet und in der Defensive stabil gestanden. Das sind auch am Sonntag wichtige Erfolgsfaktoren“, sagt SVW-Trainer Bernd Taglieber. Ähnlich wie gegen Marktoffingen in der Vorwoche wolle man ruhig und geduldig spielen. „Die Basis ist die Arbeit gegen den Ball. Dazu kommt, nach vorne effektiv zu sein – wenn wir das hinbekommen, werden wir auch in Oettingen bestehen“, so Taglieber.

Marktoffingen – SpVgg Altisheim-Leitheim. Die SpVgg Altisheim ist aktuell die einzige Mannschaft der Liga, die in keinem Spiel Unentschieden gespielt hat, der kommende Gegner Marktoffingen gehört dagegen zu den Remiskönigen der Liga. „Das Hinspiel war ein knapper 2:1-Sieg für uns. Wir hatten das Spiel über weite Phasen im Griff, mussten aber nach dem Anschlusstreffer alles reinhauen, um die knappe Führung über die Zeit zu bringen“, erinnert sich der sportliche Leiter, Michael Mederle. Beim Gastspiel im Ries erwartet man in Altisheim eine ähnlich enge Kiste wie schon im Hinspiel: „Die brauchen selber jeden Punkt, um nicht in die Abstiegszone zu rutschen, und werden um jeden Zentimeter kämpfen. Da müssen wir voll dagegenhalten, denn wir wollen keines der beiden verbleibenden Spiele vor der Winterpause verlieren“, so Mederle.

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