Newsticker

Zahl der Corona-Neuinfektionen erreicht höchsten Wert seit April
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. Lokalsport
  4. So startet der TSV Rain in die neue Tischtennis-Saison der Landesliga

Rain

11.09.2020

So startet der TSV Rain in die neue Tischtennis-Saison der Landesliga

Bei den Herren I des TSV Rain gab es personelle Veränderungen zur Vorsaison. Das Team startet mit (von links) Gerhard Wittmeier, Marco Klein, Mathias Häusler, Wolfgang Römer, Jürgen Genz und David Wenninger.
Bild: Albert Koroschetz

Plus Landesliga-Auftakt für die Herren I des TSV Rain gegen Bad Wörishofen. Welche Veränderungen es klassenübergreifend im Spielbetrieb gibt.

Rains Tischtennis-Landesliga-Spieler sind wieder voll im Training und heiß auf die neue Saison. Das Team der TTF Bad Wörishofen ist am Samstag um 18.30 Uhr in der heimischen Grundschulturnhalle Auftaktgegner für die Blumenstädter. Der Terminplan sieht für die Herren I des TSV Rain, das ligahöchste Team im DZ-Gebiet, danach allerdings eine sechswöchige Pause vor, bevor es am 23. Oktober weitergeht.

Die Gäste aus der Kneippstadt, obwohl im Vorjahr als Tabellensiebter nur knapp oberhalb der Abstiegsränge, sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Mit den Routiniers Xaver Eschenlohr, Rudi Grund, Karl Deeg, Horst Müller und Hermann Kees bringen fast alle Wörishofer langjährige Erfahrungen auf Verbandsliga-Ebene mit.

Tischtennis: Personell hat sich einiges TSV Rain verändert

Beim TSV hat sich im Vergleich zur vergangenen, coronabedingt mitten in der Rückrunde abgebrochenen Saison personell einiges getan. Das vordere Paarkreuz bleibt allerdings unverändert: Gerhard Wittmeier ist nach wie vor Rains Spitzenspieler. Dem 51-Jährigen zur Seite steht mit Marco Klein, 33, ein weiterer in Feldheim wohnhafter Akteur. Schon einmal für Rain gespielt hat auch Mathias Häusler, 42. Der dem SV Nordendorf entstammende Meitinger trug schon von 2006 bis 2015 das TSV-Trikot und verstärkt nach einem fünfjährigen Intermezzo bei seinem Heimatverein die Lechstädter enorm. Zusammen mit Häusler bildet Wolfgang Römer das mittlere Paarkreuz. Der 55-Jährige ist nun der „Senior“ im Rainer Team.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Ins hintere Paarkreuz zurückgegangen ist infolge der Rückkehr von Häusler Kapitän Jürgen Genz, 46. Er sollte dort ein sicherer Punktegarant sein. Aufgerückt auf Position sechs und damit erstmals Stammspieler der Ersten ist Nachwuchsspieler David Wenninger. Der 17-Jährige arbeitete sich mit Fleiß und Talent innerhalb von sieben Jahren aus der 2. Jugend-Kreisliga in die Herren-Landesliga nach oben. Nicht mehr zum Stamm der Mannschaft gehören damit die Routiniers Artur Klein, 64, und Roland Wittmeier, 55, die künftig die TSV-Zweite in der Bezirksklasse A verstärken werden.

Mit der neuen Besetzung haben sich die Rainer in der Landesliga etwas vorgenommen. Kapitän Jürgen Genz: „Unser Ziel muss es sein, ganz vorne mitzumischen!“ Die Favoritenrolle gebührt allerdings der TSG Hochzoll, die nominell eindeutig am stärksten besetzt ist. Auch dem TV Waal und Neuling SV Unterknöringen traut man einiges zu.

Corona-Regelung: In der neuen Tischtennis-Saison werden keine Doppel gespielt

Wie genau die Modalitäten im Spielbetrieb nun aussehen, darüber durfte lange spekuliert werden. Erst am vergangenen Dienstag ließ das Präsidium des Bayerischen Tischtennis-Verbands (BTTV) die Katze endgültig aus dem Sack – überraschend war aber nicht mehr, was verkündet wurde, gleichen die Regularien des BTTV doch sehr denen, die vom Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und anderen Landesverbänden bereits vorher beschlossen worden waren. Wichtigste Veränderung: In dieser Saison werden keine Doppel gespielt – weder in Mannschaftswettkämpfen noch bei Turnieren.

Für BTTV-Präsident Konrad Grillmeyer liegt dem Verzicht auf Doppel eine gewisse Vorsicht zugrunde: „Der BTTV hat die Gesundheit aller immer als oberste Prämisse ausgegeben. In Bayern betreiben viele ältere Spielerinnen und Spieler, die zur Risiko-Gruppe gehören, unseren geliebten Sport. Die Aktiven, denen das Doppel als zu gefährlich erscheint, wollen wir nicht abschrecken. Wir nehmen deren Bedenken sehr ernst.“

Hygienekonzept im Tischtennis: Keine Zuschauer, Maskenpflicht und Lüften

Stattdessen werden alle Einzel ausgetragen, selbst wenn der Gesamtsieger einer Partie bereits feststeht. Konkret bedeutet das: Im Herrenbereich, wo überwiegend mit Sechsermannschaften gespielt wird, wird eine Begegnung nicht nach dem neunten Punkt für ein Team beendet, bei den Damen, die meist in Vierer-Mannschaftsstärke antreten, nicht nach dem achten. Da in beiden Spielsystemen jeweils zwölf Einzel ausgetragen werden, kann es also Ergebnisse von 6:6 bis 12:0 geben. Kurios: Im Nachwuchsbereich wird häufig nach dem „Braunschweiger System“ mit nur einem Doppel und neun Einzeln gespielt –durch den Wegfall des Doppels ist damit kein Unentschieden mehr möglich, das knappste Ergebnis lautet 5:4.

Die Hygienekonzepte sorgen dafür, dass auch die Rahmenbedingungen anders sind als gewohnt: Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht zugelassen, Spieler und Offizielle müssen, außer wenn sie aktiv spielen, einen Mund-Nasen-Schutz tragen – selbst wenn sie als Zählrichter fungieren. Bälle und Tische werden nach jedem Wettkampf gereinigt, die Hallen mindestens alle 120 Minuten gut durchgelüftet. Sollte es bei einer Mannschaft Fälle von Covid-19-Erkrankungen geben, stellt dies zwar keinen Grund für eine Spielabsetzung dar, der Verband hält seine Spielleiter aber dazu an, Anträge auf Spielverlegungen großzügig zu handhaben. (wrö)

Lesen Sie auch:


Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren