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Schießen

16.01.2020

Stechschuss entscheidet über den Sieg

Jürgen Herde bewies in seinem Einzelduell gegen seinen Kontrahenten vom SV Prem Nervenstärke und gewann einen Punkt für Staudheim.
Bild: Izsó

Winterlust Staudheim gewinnt gegen den SV Prem noch ziemlich souverän. Gegen Olching wird es spannend

Die Luftgewehrschützen von Winterlust Staudheim sind in die Rückrunde der Oberbayernliga gestartet. Sie durften im neu gebauten Schützenheim in Gundelsdorf gastieren und bekamen es als Gegner mit dem SV Prem und der SG Olching zu tun.

Im Vormittagskampf gegen den SV Prem zeigte Sandra Specht von Beginn an, warum sie berechtigt die Position eins in Staudheim belegt. Sie legte maximale 100 Ringe ihrem Gegner vor, die dieser nur mit 94 kontern konnte. Diesen Vorsprung gab Specht nicht mehr aus der Hand und gewann mit 393:389 Ringe. Einen Ausrutscher von Jessica Preckel mit 93 Ringen in der zweiten Serie nutzte ihr Gegner, um davon zu ziehen. Sie musste mit 383:389 ihren Punkt an den SV Prem abgeben.

Jürgen Herde zeigte einmal mehr seine Nervenstärke. Am Ende mussten die letzten zehn Schüsse entscheiden. Herde lieferte 97 Ringe und hatte somit am Ende zwei Ringe Vorsprung. Er erhöhte auf 2:1 für Staudheim.

Stechschuss entscheidet über den Sieg

Stefan Lindel kämpfte auf Position vier mindestens genauso viel mit seinem Anschlag wie mit dem Gegner. Trotzdem schaffte er es nach 379 Ringen, seinen Gegner im Stechen zu bezwingen. Er wies mit nur einem Schuss (10,6) seinen Gegner klar in die Schranken. Simone Haschner spulte ihren Wettkampf souverän ab und machte mit 379:362 Ringen den Staudheimer 4:1-Sieg perfekt.

Eine große Pause gab es für die Schützen um Lindel dann nicht, da sie die Partien zwei und drei des Tages zugelost bekommen hatten. Somit traten die Staudheimer 45 Minuten nach Wettkampfschluss schon wieder zum Kampf an, diesmal gegen die SG Olching, einen alten Bekannten. Specht schoss gut, aber schlussendlich musste sie sich mit 386:388 Ringen ihrer Gegnerin beugen. Ihren Fehlpunkt vom Vormittag machte Preckel auf Position zwei hingegen wieder wett. Sie gewann mit 384:382 Ringen und glich für Staudheim aus.

Herde holte mühelos seinen zweiten Tagespunkt mit 384:374 Ringen. Für Lindel lief es etwas besser als im ersten Wettkampf. Aber gegen einen stark schießenden Kontrahenten hatte er keine Chance. Er unterlag mit 381:384 Ringen. Nun entschied Paarung fünf den kompletten Wettkampf. Haschner und ihre Gegnerin aus Olching schafften nun auch noch das, was alle Schützen vermeiden wollen. Ein Stechen um den Sieg. Beide Schützen beendeten mit 374 Ringe ihr Programm. Haschner fokussierte sich voll auf diesen einen Stechschuss und hielt letztendlich mit einer souveränen 10,5 ihre Gegnerin auf Abstand, die nur eine 9,9 auf die Scheibe brachte.

Nun steht am 9. Februar der zweite Heimwettkampf der Winterlustschützen aus Staudheim an, die derzeit auf dem dritten Platz der Oberbayernliga West stehen. (dz)

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