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Fußball-Relegation

07.06.2019

TSV Rain: „Werden noch einmal alles reinhauen“

Kann der TSV Rain am Ende noch einmal so schön jubeln wie im Relegationshinspiel in Gebenbach? Die Chancen stehen nach dem 2:0-Sieg jedenfalls gut. Das Bild zeigt (von links) Marco Luburic, Maximilian Käser und René Schröder beim Torjubel.
Bild: Jung

Der TSV Rain geht mit einem 2:0-Vorsprung in das Rückspiel gegen die DJK Gebenbach. Der Aufstieg in die Regionalliga wäre der perfekte Abschied für den Trainer.

Der TSV Rain hat beste Chancen, heute seinen dritten Aufstieg in die Regionalliga Bayern nach 2012 und 2015 perfekt zu machen. Um 16 Uhr steigt im Georg-Weber-Stadion das Relegationsrückspiel gegen die DJK Gebenbach, die die Truppe von Trainer Daniel Schneider am Mittwochabend auf deren Platz mit 2:0 bezwang.

U23-Spieler machen sich in der ersten Mannschaft prächtig

Dabei war der Coach schwer begeistert vom Auftritt seiner Mannschaft, die stark ersatzgeschwächt war. „Mir haben insgesamt zehn Leute gefehlt“, so Schneider. Daher kam es, dass er Sebastian Hackenberg – etatmäßiger Verteidiger des Bezirksligateams – zu seinem Startelfdebüt in der „Ersten“ verhalf. Hackenberg zahlte das Vertrauen mit einer „Weltklasseleistung“ (Schneider) zurück. Astrit Topalaj und Robin Spieler gehören ebenfalls normalerweise zum Kader der U23, sie nahmen am Mittwoch auf der Bank Platz. Zum Einsatz kamen sie nicht – im Gegensatz zu Daniel Schneider. Er wechselte sich in der Schlussphase noch selbst ein und absolvierte damit seine ersten Minuten im TSV-Dress seit Herbst 2015.

Lesen Sie hierzu auch: Der TSV Rain klopft kräftig ans Tor zur Regionalliga

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„Es war beeindruckend, wie wir gemeinsam gekämpft haben“, sagte Schneider nach dem Hinspielerfolg in der Oberpfalz. Bereits bei der Anreise im Bus habe er den absoluten Willen seiner Akteure spüren können. Während der Partie selbst wusste vor allem die Defensive zu gefallen. „Wir haben wirklich nicht viel zugelassen.“

Maximilian Käser trifft wieder

Für die beiden Tore sorgte Angreifer Maximilian Käser, der in der ersten Relegationsrunde gegen Heimstetten noch einige Großchancen ausgelassen hatte. „Da gab es von Keinem auch nur ein negatives Wort. Das weiß er als Stürmer selbst am besten“, so Schneider.

Er und sein Co-Trainer Johannes Müller hätten dennoch – oder vielleicht auch gerade deswegen – bewusst an Käser festgehalten. „Dass ausgerechnet er dann die beiden Tore macht, passt natürlich perfekt ins Drehbuch. Er hat aber auch wieder richtig Betrieb gemacht“, lobte der Coach seinen nun treffsichersten Mann dieser Saison. Käser hatte wie Marco Cosic in der regulären Spielzeit elfmal eingenetzt, mit dem Doppelpack bei der DJK überholte der frühere Ehekirchener in der internen Wertung Julian Brand (zwölf Tore).

Andreas Götz zurück im Kader

Viel Zeit zum Feiern wollte sich Schneider am Mittwochabend nicht gönnen. Bald schon galt der volle Fokus dem zweiten Duell am heutigen Samstag. Hier kann der TSV Rain wieder auf Andreas Götz zählen, der in den Kader zurückkehrt. Ob Co-Trainer Johannes Müller wieder mitkicken kann, wird sich kurzfristig entscheiden. Ansonsten sieht der Kader genauso aus wie am Mittwoch im Hinspiel.

„Wir werden noch einmal alles reinhauen. Wenn es dann für den Aufstieg reicht, wäre das die Krönung“, sagt Schneider. Und für den Trainer selbst der perfekte Abschied vom TSV. Wie berichtet, übernimmt zur neuen Runde der 26-jährige Alexander Käs das Traineramt in Rain.

Heute ab dem späten Nachmittag wird feststehen, ob er dann einen Regionalligisten unter seinen Fittichen haben wird.

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