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Tischtennis

13.01.2020

TSV Rain behält im Derby die Nerven

Rains Mannschaftsführer Jürgen Genz drehte in seinem zweiten Einzelspiel einen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg.
Bild: Szilvia Izsó

Aufsteiger gestaltet Derby gegen Nordendorf mit 9:4 weniger knapp als noch vor vier Wochen. Der Teamkapitän wächst dabei über sich hinaus.

Ein deutliches Ausrufezeichen setzte der TSV Rain zu Beginn der Rückrunde in der Tischtennis-Landesliga Westsüdwest! Nach dem dramatisch verlaufenen, hauchdünn mit 9:7 gewonnenen Duell zum Vorrundenabschluss bekamen es die Rainer schon zu Beginn der Rückrunde erneut mit dem Lokalrivalen und Tabellennachbarn SV Nordendorf zu tun, diesmal allerdings auswärts. Die Aufgabe sollte für den Aufsteiger aus der Blumenstadt aber kein bisschen einfacher werden, so die Erwartungen.

Doch die Rainer präsentierten sich in Nordendorf selbstbewusst und auch in kritischen Situationen mit kühlem Kopf, sodass das Ergebnis am Ende mit 9:4 sogar um einiges deutlicher ausfiel als in eigener Halle. Ein Knackpunkt waren auch diesmal wieder die Doppel zu Spielbeginn. Die Dominanz des TSV Rain – beim Hinspiel spielentscheidend – setzte sich nahtlos fort: Gerhard Wittmeier/Artur Klein ließen Wiedemann /J. Reich ebenso wenig eine Chance wie Wolfgang Römer/David Wenninger dem Duo Dittmann/L. Reich. Und auch Marco Klein/Jürgen Genz gestatteten Häusler/Weirich lediglich einen Satzgewinn.

Sieg bedeutet für den TSV Rain hartes Stück Arbeit

Im ersten Einzeldurchgang entschieden die Gäste-Akteure dann vier der sechs Partien für sich und zogen auf 7:2 davon. Bis es so weit war, musste das TSV-Team aber ein hartes Stück Arbeit leisten. Marco Klein (gegen Mathias Häusler), Wolfgang Römer (gegen Daniel Dittmann) und Artur Klein (gegen Eduard Weirich) benötigten die volle Distanz von fünf Sätzen, wobei Römer und Artur Klein jeweils sogar einen 0:2-Satzrückstand umdrehten.

TSV Rain behält im Derby die Nerven

Souverän dagegen agierte Kapitän Jürgen Genz, der Julian Reich 3:0 distanzierte. Nachdem Wittmeier gegen Häusler auf 8:2 erhöht hatte, verkürzten die Gastgeber in zwei umkämpften Partien zwar noch auf 4:8, doch dem überragenden Mannschaftsführer Genz blieb es – erneut nach 0:2-Rückstand – gegen Dittmann vorbehalten, den Siegpunkt einzufahren, das Punktekonto auf 10:10 auszugleichen und danach den Ball flach zu halten: „Das hätte heute auch wieder ganz knapp werden können, wenn wir nicht in einigen Spielen die Kastanien noch aus dem Feuer geholt hätten!“ (wrö)

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