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Fußball-Bayernliga

19.11.2017

Verschlafener Start wird bestraft

Im Hinspiel hatte der TSV Rain (mit Johannes Müller, rechts) die DJK Vilzing noch mit 4:1 klar besiegt. Das sah nun anders aus, die Tillystädter mussten eine 0:2-Niederlage hinnehmen.

 Der TSV Rain verliert bei der DJK Vilzing mit 0:2. Trainer Schreitmüller moniert nicht nur die Niederlage.

Rain Mit einer herben Enttäuschung endete für den TSV Rain das Spitzenspiel bei der DJK Vilzing. Nach einer sehr schwachen und völlig verschlafenen ersten Halbzeit in der Rain keinerlei Zugriff auf das Spiel hatte, lagen die Schützlinge von Trainer Karl Schreitmüller zur Pause fast schon aussichtslos mit 0:2 im Hintertreffen. Trotz aller weiteren Bemühungen reichte es dann gegen die DJK Vilzing zu keinem Torerfolg mehr. Nun muss der TSV Rain in den kommenden beiden Heimspielen gegen den SV Kirchanschöring und gegen die SpVgg Hankofen/Hailing aufpassen, dass der Anschluss an die Spitzenplätze nicht ganz verloren geht.

Eigentlich fuhren die Rainer trotz der aktuell nicht gerade erquickenden Form hoffnungsfroh nach Vilzing. Schließlich verloren sie am Huthgraben noch nie, und so sollte es auch bleiben. Für den absenten Mannschaftskapitän Fabian Triebel rückte wieder Marcel Posselt in die Innenverteidigung der Startelf und auf der Außenbahn bekam Fatlum Talla den Vorzug vor Marco Friedl.

Die erste Torchance des Spiels hatte Rain schon in der zweiten Spielminute. Nach einem Freistoß von Johannes Müller verfehlte Marcel Posselt das Spielgerät am langen Pfosten nur knapp. Auch der Freistoß von Vilzings Markus Dietl fand keinen Abnehmer vor dem Tor. Das Spiel war nun sehr umkämpft und brachte die 1:0-Führung der DJK Vilzing in der 16. Spielminute. Nach einem Pressschlag kam der Ball in der letzten Konsequenz zur DJK-Sturmspitze Andreas Jünger. Dieser reagierte schneller als die gesamte Rainer Defensive und köpfte den Ball aus wenigen Metern zur DJK-Führung ein. Dieser Schock saß tief bei den Rainern, die sich in der Folgezeit sehr schwertaten, und in der 27. Minute den nächsten Fehler begannen. In der eigenen Spielhälfte leisteten sich die Gäste auf der linken Seite trotz Überzahlspiel ein völlig unnötiges Foulspiel. Aus gut 25 Metern Torentfernung in halbrechter Position trat Markus Dietl zum Freistoß an. Der Ball war flach geschlagen, ging an Freund und Feind vorbei, wurde länger und länger und schlug im langen Eck zum 2:0 ein. Rain kam nun gar nicht mehr in die Zweikämpfe und gewann kaum einen zweiten Ball.

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Für Fatlum Talla und Michael Krabler kamen Julian Brandt und Marco Friedl ins Spiel. Die Rainer Leistung wurde in der zweiten Halbzeit auch deutlich besser. Aber warum erst jetzt? Rain hatte nun den in der ersten Halbzeit völlig vermissten Zugriff auf das Spiel. Dennoch hätte Vilzing in der 57. Minute nach einer Unstimmigkeit in der Rainer Hintermannschaft das 3:0 machen können. Danach waren die Chancen zum 2:1-Anschlusstreffer des TSV Rain vorhanden. Doch ein starker Freistoß von Johannes Müller verfehlte knapp sein Ziel (64.).

Des Weiteren ging ein Kopfball von Marko Cosic nach einer Flanke von Andreas Götz knapp vorbei, wie auch ein Kopfball von Stefan Müller. So blieb es am Ende bei der aus Rainer Sicht enttäuschenden 0:2-Niederlage.

Rains Trainer Karl Schreitmüller monierte vor allem die völlig verschlafene erste Halbzeit und den Fakt, dass sein Team nun schon seit vielen Spielen kaum mehr ein Tor aus dem Spiel heraus erzielt. Der Vilzinger Trainer Uli Karmann konnte das Spiel natürlich viel relaxter sehen: „Wir wussten, was auf uns zukommt, und mussten Rain dazu zwingen, weite Bälle zu schlagen,“ erkannt der Vilzinger Trainer spitzbübisch. Insgesamt lobte Uli Karmann die leidenschaftliche Leistung seines Teams. (rui)

DJK Vilzing Caba, Romminger, Dimmelmeier (67. Weber), Schwander, Völkl, Graf, Trettenbach, Dietl (71. Oisch), Luge (87. Menacher), Hamberger, Jünger

TSV Rain Maschke – Rothgang, Posselt, Bauer, Götz – Knötzinger (ab 80. Käser), J. Müller – Talla (ab 46. Friedl), Cosic, S. Müller – Krabler (ab 46. Julian Brandt). Tore 1:0 Andreas Jünger (17.), 2:0 Markus Dietl (27.) Gelbe Karten Marius Dimmelmeier, Michael Hamberger - Michael Knötzinger, Marco Friedl, Stefan Müller, Johannes Müller, Andreas Götz. Zuschauer 509

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