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Zeugnisvergabe

22.07.2019

126 Realschüler haben es geschafft

Stolz auf ihren guten Notendurchschnitt sind 23 Schulabgänger der Konradin-Realschule, im Hintergrund (von rechts) Peter Tomaschko, Klaus Metzger und Rektor Anton Oberfrank.
Bild: Manuela Rieger

Die Absolventen der Konradin-Realschule freuen sich über ihren Abschluss. 23 von ihnen erreichen sogar einen Einser-Schnitt

In einer stimmungsvollen Abschlussfeier erhielten 126 Schüler der Konradin-Realschule das Abschlusszeugnis. Die Rothenberghalle war mit 126 Porträts dekoriert, jedes von einem Absolventen.

Nach der Begrüßung durch das Schulblasorchester mit Heike Schamberger und Schulleiter Anton Oberfrank meinte Peter Tomaschko: „Geschafft.“ Der CSU-Landtagsabgeordnete gratulierte zu diesem geachteten Abschluss, denn Realschulbildung sei in der Wirtschaft hoch angesehen und habe anerkannte Qualität. Und das auch in einem Berufsleben, das ständigen Veränderungen unterliegt. Die Vorsitzende des Elternbeirats, Viktorija Máté, zeigte sich stolz über den Erfolg der Friedberger Realschüler, bei 23 Schülern stand im Notendurchschnitt sogar eine Eins vor dem Komma. Máté ließ das letzte Jahr Revue passieren mit all seinen Höhen und Tiefen.

Anschließend ließ Máté durch die Schülersprecher Anna-Lena Radloff, Daniela Wöger und Ralf Gimpel die Schüler anhand von Zitaten selbst zu Wort kommen. „Mut, positives Denken, der Glaube an sich selbst, Vertrauen und die Bereitschaft, aktiv zu werden, statt sich zurückzulehnen“, hätten die Schüler in ihrer Zeit an der Schule gelernt: „Mit dem Zeugnis in den Händen sind wir Helden!“

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Miriam Wenninger sang unter viel Applaus, am E-Piano von Timo Scherer begleitet. Schulleiter Oberfrank resümierte in seiner mahnend-heiteren Rede, was die Abschlussschüler neben Mathe, Deutsch und Englisch noch gelernt haben. Er zeigte auf, in welche Welt – geprägt von Gewalt, Flucht und politischer Machtlosigkeit – die Schüler entlassen werden. Entscheidender als die rein fachlichen Kompetenzen seien für ihn deshalb die Entwicklung von Werten, positiven Eigenschaften und die persönliche Prägung. Für Oberfrank „wesentliche Grundvoraussetzungen, welche in unserer heutigen Welt dringend erforderlich sind.“

Auch die Lehrer hatte der Schulleiter im Vorfeld befragt, was sie von den Schülern der Abschlussklassen gelernt haben: „Zielstrebigkeit, Kraft, Leistungsbereitschaft und Solidarität“. Der Schulleiter appellierte abschließend, dass die Schüler ihre gute schulische Ausbildung und ihr solides Wertegerüst nutzen, um mit Entschlossenheit für die Welt einzutreten.

Kurzweilig sprach Landrat Klaus Metzger, der die Hoffnung weitergab, jeder möge seine Berufung finden. „Ihnen steht die Welt offen – machen Sie etwas daraus“, gab Metzger den Abschlussschülern mit auf den Weg. Zum gemütlichen Ausklang traf man sich anschließend im Pausenhof zur Musik der von Karin Baer geleiteten Schulband.

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