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23.12.2019

500 Exemplare der Rieder Schulchronik

Gemeinderat diskutiert über Stückzahl der Auflage

Der Archivar der Gemeinde Ried, Jürgen Bode, hat den ersten Teil seiner siebenbändigen „Rieder Chronik“ fertiggeschrieben. Dieser erste Band trägt den Titel „Schulgeschichte unserer Gemeinden Ried, Baindlkirch, Eismannsberg, Hörmannsberg“.

Bürgermeister Erwin Gerstlacher stellte in der jüngsten Gemeinderatssitzung mehrere Angebote zum Lektorat vor, von denen Britta Mentzel aus Altomünster den Zuschlag für eine Lektoratstätigkeit mit Überarbeitung des Textes auf Wortfehler und Satzzeichen erhält. Ihre veranschlagte Endsumme kommt auf 865 Euro. Die Verwaltung hatte zudem vorgeschlagen, den ersten Band mit einer Auflage von 1000 Stück drucken zu lassen.

Das aber erschien vielen Räten als zu viel. So sagte Elisabeth Fischer von der Bürgergemeinschaft: „Ich habe mit Franz Knittel aus Mering gesprochen. Die haben eine 500er-Auflage gedruckt und sitzen immer noch auf 200 Werken.“ Ihrer Meinung nach wären 1000 Stück einfach zu viel, man sollte sich auf eine angemessene Stückzahl einigen.

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Anderer Meinung war Johann Weiß von den Freien Wählern: „Es bleibt ja nicht bei unseren 1250 Haushalten in Ried. Es gibt so viele, die weggezogen sind und trotzdem Interesse haben.“ Ingo Lanius von der Lebensqualität bedankte sich bei Jürgen Bode und wollte die Chronik auf die Gemeinde-Homepage online stellen. Lanius wollte den Gemeinderatsbeschluss dahingehend erweitert wissen, was aber von der Mehrzahl der Räte abgelehnt wurde. Nur er und Elisabeth Fischer von der Bürgergemeinschaft stimmten für die Erweiterung.

Einstimmig erging dann der Beschluss, dass die Chronik momentan in einer Stückzahl von 500 gedruckt werden soll. Die anfallenden Grafik- und Druckkosten werden von der Verwaltung eruiert und im Januar wieder im Gemeinderat behandelt. (hch)

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