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Ehrenamt

18.01.2020

60 Jahre Schutz für Kissing mit der BRK-Gemeinschaft

Glückwünsche an die Kissinger BRK-Gemeinschaft: (von links) Winfried Liebert, Robert Erdin, Martha Baylacher, Leopold Cihlar, Herbert Cihlar, Reinhard Gürtner und Willi Zwergel.
Foto: Ungewitter

Die BRK-Gemeinschaft Kissing feiert einen runden Geburtstag. Zwei Mitglieder waren schon bei der Gründung dabei.

Mit einem Festakt im Saal der Emmausgemeinde beging die Kissinger BRK-Gemeinschaft ihren 60. Geburtstag. Ortsvorsitzender Herbert Cihlar begrüßte dazu rund 70 Mitglieder der Ortsgemeinschaft sowie zahlreiche Leitungskräfte aus der Kreisbereitschaft und Kreiswasserwacht. Auch BRK-Kreisgeschäftsführer Robert Erdin und die Kissinger Bürgermeister Reinhard Gürtner und Silvia Rinderhagen.

Nach der Begrüßung stimmte Michaela Tschirner die Gäste mit der Festchronik ein, die sie mithilfe ihres Notebooks in Brailleschrift vorlas. Besondere Erwähnung fand zum Beispiel die überdurchschnittliche Blutspendebereitschaft der Kissinger, welche zum großen Teil auch durch das fantastische Helferteam der BRK-Gemeinschaft verantwortet werde.

Beim Pfingsthochwasser sind alle Bereich des Kissinger BRK im Einsatz

Auch wurde explizit das verheerende Pfingsthochwasser 1999 genannt, bei dem alle Fachbereiche der Gemeinschaft gefordert waren. Das Betreuungsteam versorgte damals die ehrenamtlichen Helfer mit wärmendem Essen und die Wasserwacht unterstützte, zusammen mit der DLRG, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Kissing.

60 Jahre Schutz für Kissing mit der BRK-Gemeinschaft
41 Bilder
Das Pfingsthochwasser 1999 in Bildern
Foto: Peter Kleist, Anton Schlickenrieder, Marcus Bürzle, Foto Bänfer, Gemeinde Kissing, Erich Echter, Markus Bürzle

Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung der zwei Gründungsmitglieder, die bis heute in der Gemeinschaft aktiv mitwirken. Hans-Jürgen Pflügel trug über die zwei „Eltern“ des Roten Kreuzes in Kissing, wie er sie liebevoll nannte, eine kurzweilige und persönliche Laudatio vor. Anschließend bekamen Martha Baylacher und Leopold Cihlar die Auszeichnungsspange für ihre 60-jährige Mitgliedschaft im Roten Kreuz in Kissing angesteckt und wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Rege Jugendarbeit beim BRK in Kissing

Bei den Grußworten war es dem Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes, Robert Erdin, ein besonderes Anliegen, die ständige Bereitschaft und die große Flexibilität der Gemeinschaft in Kissing hervorzuheben. Auch lobte er das riesige Engagement der Jugend, unter der Führung von Sabrina Schmidbaur. Diese präsentierte die Jugendarbeit in einem Kurzfilm, der auch in Kürze in den sozialen Medien der Rotkreuzgemeinschaft veröffentlicht wird.

Erster Bürgermeister Reinhard Gürtner sagte in seiner Rede, dass es ihn jedes Mal aufs Neue überaus erfreut, wenn er die Mitglieder der Rotkreuzfamilie aus Kissing einsatzbereit bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen antrifft. Sei es das jährliche Brunnenfest am Rathausplatz, der Weihnachtsmarkt im Advent oder die vielen Veranstaltungen der anderen Kissinger Vereine. Er schätze es, dass alle Kissinger auf die Unterstützung und Sicherheit der Rotkreuz-Gemeinschaft zählen können.

Ehemalige Vorsitzende des Vereins, wie Klaus Losert, berichteten aus ihrer Zeit als Leitungskraft vor Ort. Losert schilderte sehr anschaulich das Mammut-Projekt „Neue Wachstation am Auensee“, wie er es nannte und gab mit einem kurzen Video einen Einblick in den Neubau der Station. Manfred Tschirner berichtete von seiner großen Aufgabe, wie er mit den anderen Mitgliedern und der Kissinger Bevölkerung aktiv gegen die Rekultivierung des Auensees zum Landschaftssees vorgegangen sei. Denn laut seinen Ausführungen wäre dies in Hinblick auf den Naturschutz und das Naherholungsgebiet der Lechauen ein Supergau gewesen.

Mit Schnappschüssen aus den vergangenen sechs Jahrzehnten und vielen amüsanten Anmerkungen der Mitglieder dazu, ließ der Vorsitzende die Feier ausklingen.

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