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  3. Aichach-Friedberg: Fahrrad-Boom in Corona-Pandemie: Was das für Händler und Kunden bedeutet

Aichach-Friedberg
14.03.2021

Fahrrad-Boom in Corona-Pandemie: Was das für Händler und Kunden bedeutet

Werner Pfundmeir hat seinen Fahrradladen in Friedberg.
Foto: Marlene Volkmann

Fahrräder sind in der Pandemie Mangelware. Wie die heimischen Fahrradhändler mit Lieferengpässen umgehen und welche Räder besonders gefragt sind.

Gerade in Zeiten der Pandemie, in denen sich das Leben vorrangig zu Hause abspielt, ist frische Luft schnappen Balsam für die Seele geworden. Neben Spazieren und Joggen steht Fahrradfahren hoch im Kurs. Wie bewältigen die heimischen Fahrradhändler jedoch den Ansturm, wenn kaum ein Hersteller noch liefern kann?

"Der Markt ist leergefegt und die Nachfrage ist exorbitant hoch", beschreibt Wolfgang Menhorn, Verkäufer und Marketingbeauftragter bei Toni's Radleck in Mering die Lage. Der Fahrradladen ist nahezu ausverkauft, lediglich Restbestände sind noch da und etwas Ware kommt noch bis Juni oder Juli rein. Aktuell gäbe es keine Chance, etwas zu bestellen. Vor allem E-Bikes und Kinderräder sind sehr beliebt. Als im Januar die ersten Lieferungen eintrafen, "da wurden wir regelrecht ausgeraubt", sagt Wolfgang Menhorn. Neben Fahrrädern können auch diverse Kleinstteile für Reparaturen nicht geliefert werden.

Anton Steinhart betreibt in Mering den Fahrradladen „Toni´s Radleck“.
Foto: Nikolai Röhrich

Liefertermine machen es den Fahrradhändlern schwer

Ähnliches schildert Friederike Miehle vom Radlhaus Kissing. Die aktuelle Situation beschreibt sie als "schwierig, da viel Ansturm und wenig Material da ist." Was sie bereits vergangenes Jahr geordert hatte, kommt noch an, aber momentan sind 95 Prozent der Modelle nicht bestellbar. Auch Miehle bestätigt die Beliebtheit von E-Bikes bei Jung und Alt. Die Kundschaft habe überwiegend Verständnis für die langen Lieferzeiten und fände sich damit ab, dass die meisten Modelle aktuell nicht zu bekommen sind. Das war aber nicht immer so: Plötzlich gemeldete Verzögerungen seitens der Hersteller verärgerten manchen Kunden. Deshalb bestelle das Radlhaus Kissing inzwischen nichts, was nicht mit einem 100 Prozent sicheren Liefertermin verbunden ist.

Birgit Bertele, Angestellte beim Fahrradladen Berchtold in Steindorf und Ehefrau des Inhabers verkauft vor allem Kinder- und Jugendräder. Aber auch E-Bikes und Trekkingräder stehen in ihrem Laden hoch im Kurs. Bertele berichtet, dass es auf den Hersteller ankommt, ob ein Rad ausverkauft ist: "Die einen sind lieferbar, die anderen nicht." Erschwert wird die Situation vor allem durch unverbindliche oder nur voraussichtliche Liefertermine, die durch die Bestimmungen der Produktion während der Pandemie zustande kommen. Da die Kundschaft des Steindorfer Fahrradladens fast ausschließlich aus Stammkunden besteht, würden fast alle gefasst und verständnisvoll reagieren. "Die Verfügbarkeit von Rädern ist dieses Jahr allgemein schlecht", so Birgit Bertele.

Lange Lieferzeit für Dasinger Fahrradhändler

Von endlosen Wartezeiten auf bestellte Ware berichtet auch Albert Fischer, Inhaber des Fahrradladens Spezialrad Fischer in Dasing. Seitdem er Ende Januar mit seinem Geschäft von Augsburg nach Dasing umgezogen ist, ist er auf E-Bikes umgestiegen. Die bestellten Räder sollten Anfang des Jahres in Dasing ankommen, nun ist der voraussichtliche Liefertermin Ende September. " Die weltweite Nachfrage nach Fahrrädern ist dramatisch gestiegen", erklärt Fischer.

Albert und Gudrun Fischer sind mit ihrem Laden von Augsburg nach Dasing gezogen.
Foto: Gudrun Fischer

Der Ladeninhaber, der seine E-Bikes aus dem Ausland bezieht, kennt die Ursache für die verzögerten Liefertermine. Die Produktionsstätten seien zu klein und neue Produktionshallen müssten erst einmal gebaut werden. Auch müssten zunächst Maschinen produziert und Personal eingestellt werden. Auch Albert Fischer berichtet von verständnisvoller Kundschaft. Sein Laden ist zudem auf Senioren-Dreiräder spezialisiert, die auf Bestellung gefertigt werden. Beim Hersteller sind dafür noch alle Bauteile da und somit bis in den Sommer lieferbar. Schwierig hingegen wird es bei der Bestellung von Einzelteilen für den Reparaturservice. Derzeit rechnet Fischer mit Lieferterminen für Februar 2022.

Große Nachfrage bei allen Fahrrädern

Auch bei Zweirad Pfundmeir in der Friedberger Ludwigstraße sind solche Lieferprobleme bekannt. Um Fahrräder oder Teile aus Asien zu verschiffen, braucht es Container, erklärt Inhaber Werner Pfundmeir. Diese stehen aber wegen der Corona-Pandemie zum Beispiel in Europa oder den USA. Durch Maßnahmen wie Schließungen oder Kurzarbeit ist der Warenfluss ins Stocken geraten. Sie müssen Räder sowieso ein Jahr im Voraus bestellen, erklärt Pfundmeir. Und Kunden, die im vergangenen Jahr geordert haben, bekämen ihre Zweiräder jetzt. Bei E-Bikes ist die Problematik die gleiche: Auch hier produzieren die Hersteller überwiegend in Asien.

Dann stellt sich die Frage, welches Geschäft zuerst bedient wird: Das Hersteller- oder das Teilegeschäft. Auch Reparaturen sind nämlich stark gefragt, berichtet Pfundmeir. Derzeit hätten sie bei den Wartungsarbeiten einen Vorlauf von gut vier Wochen. Was noch dazu kommt, ist die große Nachfrage nach Fahrrädern. In der Corona-Zeit seien die Menschen auf das Rad umgestiegen. Dabei ist es egal, welches Rad - auf alle sei der Ansturm groß. "Wir sind in der Hochsaison. Sobald das Wetter so wie jetzt ist, stehen die Leute auf der Matte", sagt Pfundmeir. Jede Bevölkerungsschicht fährt mehr Fahrrad, weiß er. (mit volkm)

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