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Mering

27.05.2019

B2 in Mering wird im August gesperrt

Die B2 wird an Kreuzung mit der Augsburger Straße in Mering im August für mehrere Tage gesperrt. Der Fahrbahnbelag wird erneuert.
Bild: Philipp Schröders

Plus Die Fahrbahn muss erneuert werden. Die Straße ist in beide Richtungen nicht befahrbar. Zudem gibt es Planungen für eine nördliche Ortsumfahrung von Ried.

Autofahrer müssen sich in Mering im August auf Einschränkungen einrichten. Wie die Marktgemeinde mitteilt, wird die B2 im Bereich zwischen der Kreuzung mit der Augsburger Straße und der Abzweigung nach Königsbrunn von Mittwoch, 21. August, bis einschließlich Sonntag, 25. August, gesperrt. Für die Bauarbeiten sei eine Vollsperrung nötig. Die Fahrbahn nur in eine Richtung zuzumachen, sei nicht ausführbar und würde die Baumaßnahme erheblich verlängern.

Christoph Eichstaedt vom staatlichen Bauamt erklärt, dass die Fahrbahn von der Kreuzung mit der Augsburger Straße aus bis auf Höhe der Bahnüberführung erneuert werden muss. „Die Details zur Bauplanung sind noch in der Klärung“, sagt er. Die Kreuzung müsse aber gesperrt werden, weil dort gearbeitet werde. Die Siedlung St.-Afra sei von Kissing aus über die B2 weiterhin erreichbar. Auch ließe sich von Süden aus die Staatsstraße 2380 nach Königsbrunn weiterhin ansteuern.

Großräumige Umleitung über Ried

Die genauen Umleitungsstrecken müssen laut Eichstaedt noch mit den Kommunen abgestimmt werden. Es läuft aber wohl darauf hinaus, dass der überörtliche Verkehr, der sonst von Augsburg aus über die B2 in Richtung Süden verläuft, ab der B300 über Friedberg, Ried und Mittelstetten gelenkt wird. Das sei im Hinblick auf den Schwerlastverkehr nötig. „Es gibt keine leistungsfähige Querung über die Bahn im Bereich Mering“, erklärt Eichstaedt. Kleinräumig wird voraussichtlich ab Kissing umgeleitet.

B2 in Mering wird im August gesperrt

Im vergangenen Meringer Gemeinderat ist zudem ein anderes Straßenprojekt behandelt worden, was die Augsburger und Hörmannsberger Straße in Mering betrifft. Wie berichtet, hatten sich Anwohner zusammengetan und eine Umgehungsstraße gefordert. Letztlich entschied sich der Gemeinderat aber dagegen, eine einzelne Umfahrung für die Hörmannsberger Straße zu beantragen. Hintergrund sind die Planungen für die Rieder Ortsumfahrung. Die hätten auch Auswirkungen auf Mering. Bisher war eher eine Südumfahrung der Staatsstraße 2052 im Gespräch. Grundsätzlich wäre aber auch eine nördliche Variante möglich, die für Mering ebenfalls eine Entlastung bringen würde.

Rieds Bürgermeister: Nördliche Variante ist denkbar

Rieds Bürgermeister Erwin Gerstlacher sagt: „Eine nördliche Variante ist sehr wohl für die Gemeinde Ried denkbar.“ Wenn man den Verkehr, an den Einbindungen der Staatsstraße 2379 von Bachern kommend in der Ortsmitte Ried, und die Ortsverbindungsstraße von Kissing kommend in Hörmannsberg betrachtet, könne eine Nordumfahrung durchaus mehr Sinn machen. „Die Südvariante war damals der Vorschlag des staatlichen Bauamtes, als die Gemeinde den Antrag gestellt hat, in den Verkehrswegeplan aufgenommen zu werden“, sagt Gerstlacher.

Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens würde sowieso noch eine weitere Variante geprüft. „Wie die Umsetzung dann aussieht, ist aber abhängig von der Wirtschaftlichkeit und den ermittelten Verkehrszahlen aus einem Verkehrsgutachten“, sagt der Bürgermeister. Zudem erklärt er: „Derzeit gibt es eine Überprüfung meinerseits, wo eine Trasse für eine mögliche Nordumfahrung liegen könnte. Die Planung wird in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen vorgestellt.“ Hierbei handele es sich momentan aber um nichts weiter, als einen möglichen Trassenvorschlag, der einer tiefergehenden Analyse erst noch unterzogen werden müsse.

Das staatliche Baumt stellt ebenfalls Überprüfungen an. „Wir untersuchen die verkehrlichen Auswirkungen einer möglichen Nordumfahrung im Vergleich zur Südumfahrung“, erklärt Eichstaedt. Grundsätzlich ist die Ortsumgehung für Ried und Hörmannsberg im Ausbauplan für die bayerischen Staatsstraßen enthalten, aber nur in die zweite Dringlichkeitsstufe eingeordnet. Mit einem Baubeginn ist laut Eichstaedt frühestens 2030 zu rechnen.

Über allen Planungen im Landkreis schwebt zudem die Osttangente. Allgemein ist das staatliche Bauamt noch damit beschäftigt, auszutarieren, wo die Trasse genau verlaufen könnte. Wann die Ergebnisse der Voruntersuchungen vorliegen, steht aber noch nicht fest. „Wir haben keinen konkreten Zeitplan, wann etwas vorgestellt wird“, sagt Eichstaedt. Zurzeit gebe es noch viele Fragestellungen, die geklärt werden müssten.

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