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Friedberg

06.10.2019

Das Schloss trifft auf viele Freunde

Faust
2 Bilder
Anita und Gerd Horseling links sowie Martha und Franz Reißner rechts von den Bürgern für Friedberg freuen sich über den Erfolg des Sonderkonzerts mit Isabelle Faust hintere Reihe Mitte und ihren international bekannten Musikerfreunden.
Bild: Sabine Roth

Ein Jahr nach der Eröffnung begeistert Friedbergs neuer Veranstaltungsort mit einem ganz besonderen Konzert.

Im Mittelpunkt der Musikwelt stehe Friedberg heute, sagte Gerd Horseling von den Bürgern für Friedberg. Er begrüßte zum Konzert von Isabelle Faust & Friends, die ein Jahr nach der Eröffnung im Wittelsbacher Schlosses spielten. „Dieses hochklassige Konzert passt hervorragend zu unserem Schloss, das ein wahres Juwel geworden ist“, sagte er.

Die Klassikfans kamen zu dem Anlass sogar bis aus München oder Ulm. Wie Dietlind Flock, die extra aus München mit dem Zug angereist ist. Sie kennt Isabelle Faust noch aus der Zeit, als sie 1987 beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg den 1. Preis gewonnen hat. Heute gehört die Berlinerin zu den großen Geigerinnen der Gegenwart. Dietlind Flock spielte selbst lange Zeit Violine und freut sich sehr, wenn sie solch harmonische Töne wie jetzt im Großen Saal hören darf. Besonders gut gefiel ihr die Serenade D-Dur, op. 11 von Johannes Brahms. „Jeder Solist für sich war spitze, gemeinsam ergab das eine Einheit, die man selten hört. Und das mit dieser Architektur im Schloss, das freut mich sehr“, so die Münchnerin, die zum ersten Mal im neu renovierten Schloss zu Gast war.

Besucher sind begeistert vom Konzert und vom Friedberger Schloss selbst

Der Kunsthistoriker Hans H. Wilmes aus Augsburg-Haunstetten traf sich mit Freunden beim Sonderkonzert. Er ist in der Musik zu Hause und im Freundeskreis des Friedberger Musiksommers engagiert. „Ich bin begeistert vom neuen Schloss“, lobte er. Die Räumlichkeiten seien sehr gelungen. „Die vielen Millionen sind hier genau richtig investiert worden“, findet Wilmes. Erst vor vier Wochen stattete er dem Museum einen Besuch ab. Der Uhrenliebhaber hat selbst eine Sammlung zu Hause und war von der Präsentation und den Beschreibungen der vielen Uhren fasziniert. Im großen Saal des Schlosses war er schon öfters, aber auch die anderen Räume hat er sich im Rahmen einer Führung schon mehrmals angesehen.

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Walter und Ulrike Ziegler aus Friedberg sind ebenfalls begeistert von ihrem Schloss. Die beiden Kunst- und Musikliebhaber waren schon öfters hier. Walter Ziegler stand sogar schon einmal selbst auf der Bühne. Und zwar als Mitglied des Kammerchors diesen Sommer im schönen Innenhof bei der Nacht der Chöre. Sein Wunsch: „Das Programm soll nicht nur in eine Richtung gehen, was die Formate betrifft. Es soll eine bunte Mischung bleiben wie bisher“, so Ziegler. Auch das Museum mit seinen vielen Exponaten könne sich wohl sehen lassen. „Die Museumsleiterin Dr. Alice Arnold-Becker hat da etwas ganz Tolles auf die Beine gestellt!“

Die Gäste sind sich einig: Das Schloss ist eine Bereicherung für Friedberg und die Region. Das hat das jüngste Sonderkonzert wieder eindrucksvoll bewiesen.

Lesen Sie auch den Artikel: Ein Jahr nach der Neueröffnung: Wie kommt das Schloss an?

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