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Der Wahlkampf in Kissing wird spannend

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Kommentar Von Philipp Schröders
20.01.2019

Nun haben in Kissing alle Parteien ihre Kandidaten für die Bürgermeisterwahl gekürt. Warum die Wahl spannend wird.

Manfred Wolf hat mit seiner Entscheidung, aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig in den Ruhestand zu gehen, viel Wirbel in Kissing ausgelöst. Von außen betrachtet liegt die Vermutung nahe, dass die eigene Partei am frühesten von dem Abtritt des Bürgermeisters gewusst haben müsste. Doch im Ortsverein der Kissinger SPD wird versichert, dass die Führung und die Mitglieder genauso überrascht waren wie die anderen Parteien.

Nun hat Wolfs eigener Ortsverein am längsten gebraucht, um seinen Kandidaten in Stellung zu bringen. Vom Zungenschlag her ist Ronald Kraus sicher der ungewöhnlichste Bewerber um das Amt. Doch der gebürtige Leipziger lebt inzwischen seit über 25 Jahren in Kissing. Auch engagiert er sich seit langer Zeit im Gemeinderat und in verschiedenen Vereinen. Doch die CSU und die Grünen haben mit Reinhard Gürtner und Katrin Müllegger-Steiger ebenfalls Kandidaten nominiert, die in der Gemeinde fest verwurzelt sind. Nun muss sich zeigen, wer als Person und mit seinen Zielen die meisten Kissinger überzeugt. Der Wahlkampf wird spannend.

Lesen Sie dazu auch folgende Artikel: Bürgermeisterwahl: Die SPD schickt Ronald Kraus ins Rennen , Wie Reinhard Gürtner in Kissing punkten will und Kissinger Grüne setzen auf Katrin Müllegger-Steiger

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